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SUMMARY:Yehudi Menuhin Stiftung „LIVE MUSIC NOW“
DESCRIPTION:Klassische Konzerte\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht:\nBegeisternder Abschied\nNatürlich schwang an diesem Sonntagnachmittag auch Wehmut mit. Nach zwei Jahrzehnten sollte der Auftritt des Duos Folkadu also der letzte sein im Rahmen von Live Music Now. Der wunderbaren Initiative des Violinvirtuosen und Dirigenten Yehudi Menuhin\, mit der Musik auf höchstem Niveau von vielversprechenden jungen Musikern vielen jener Menschen im wahrsten Sinne des Wortes nahe gebracht wird\, die nicht in die üblichen Konzertsäle kommen können. Aber der Grund ist nachvollziehbar. Schließlich warten auch andere Einrichtungen auf die Möglichkeit\, den Menschen\, die sie betreuen\, Musik zu bieten\, wie sie laut Wahlspruch von Live Music Now „heilt\, tröstet“ und „Freude bringt“. Aber wohl kaum jemand hätte diesen Abschied versöhnlicher und mitreißender gestalten können als Yael Gat und Simon Japha mit ihrer Art\, israelische und jüdische Folklore zu interpretieren und dem Publikum nahe zu bringen. \nFesselnde Entdeckungsreise\nKlezmer kennen viele. Wird ja auch häufiger und gerne mal gespielt. Aber schon einmal ein Musikstück aus der traditionellen jüdischen Liturgie gehört? Die Besucher dieses Konzertes im vollbesetzten Festsaal des Wasserschlosses können die Frage jetzt mit „ja“ beantworten. Wissen\, wie chassidische Musik klingen kann\, ein sephardisches Volkslied oder Kompositionen der israelischen Sängerin und Songschreiberin Naomi Shemer\, die mit dem Lied „Jerusalem of Gold“ eine Art zweite Nationalhymne für Israel schuf. Und das und noch einiges mehr dargeboten mit der frisch und frech daherkommenden Trompete von Yael Gat und dem kraft- und schwungvollen Akkordeon Simon Japhas – und ihren zwei Stimmen\, wie geschaffen für diese oft leicht melancholische\, aber fast immer alles andere als behäbige Musik. \nBeispielhafte Werdegänge\nUnd während man sich über die Leichtigkeit wunderte\, mit der Yael Gat ihrem Instrument Töne entlockte\, sorgt ihr Lebenslauf eher für Staunen. In Haifa geboren\, ging ihre früh begonnene musikalische Ausbildung am Jugendkonservatorium quasi in den Militärdienst über\, spielte sie dort im Orchester zwei Jahre lang die erste Trompete. Stationen waren unter anderem die Buchmann-Mehta School of Music und die Münchener Musikhochschule\, wo sie das Masterstudium mit Bestnote abschloss. Simon Japha hingegen\, geboren auf Menorca und aufgewachsen in der Nähe von München\, begann erst einmal mit dem Akkordeon. Dann kam das Schlagzeug hinzu\, er nahm das Studium für Lehramt für Musik an der Münchener Musikhochschule auf. Allerdings für Jazz-Schlagzeug im Hauptfach. Weshalb auch im Duo Folkadu Percussion sein Part ist. Und es auf jeden Fall eine der Gemeinsamkeiten von Yael Gat und Simon Japha ist\, traditioneller und moderner israelischer Folklore auch hierzulande mehr Gehör zu verschaffen. \nVielfältige Spuren\nUnd diese Folklore ist durchaus auch ein Spiegelbild jüdischer und israelischer Geschichte\, erzählt vom Leben im Kibbuz\, von der Sehnsucht\, immer wieder nach Hause zu kommen. Und natürlich auch von der Liebe und den Beziehungen zwischen Frau und Mann und dem goldenen Glanz\, in dem auch für Juden die Stadt Jerusalem erstrahlt. Man lernt Sephardisch kennen\, die Sprache der Juden\, die dereinst auf der iberischen Halbinsel lebten. Dass den strenggläubigen Chassidim der Welthit „Hava Nagila“\, unter anderem von Harry Belafonte oder Dalida gesungen\, zu verdanken ist. Zumindest die Melodie\, für Text und Arrangement sorgte dann der Erforscher arabischer Musik und jüdische Kantor Abraham Zvi Idelsohn in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Und dass diese Musik länder- und völkerübergreifend ist\, belegte nicht zuletzt die Zugabe dieses mitreißend lebendigen Duos Folkadu. Was für Rudi Carrell dereinst die Frage nach der Rückkehr des Sommers war\, das war hier das Lied eines Weltenbummlers\, der immer wieder nach Israel zurück kehrt. PET \nSOVIE e.V. wird sein bisher 2x im Jahr durch die Yehudi Menuhin Stiftung bewilligtes Konzept mit einem Vorkonzert in der kbo-Klinik bzw. im Wechsel mit dem Seniorenzentrum und dem anschließenden Hauptkonzert im Festsaal des Wasserschlosses auch weiterhin auf eigene Kosten durchführen. \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\nYouTube Video\n[ps2id id=’media’ target=”/]\n \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nWeitere Infos zu Yehudi Menuhin Stiftung „LIVE MUSIC NOW“\nDie Konzerte der Yehudi Menuhin Stiftung „LIVE MUSIC NOW“ waren von Anfang an fester Bestandteil in Sovies Kulturprogramm. 1977 gründete der Geiger und Dirigent Yehudi Menuhin seine Stiftung in der festen Überzeugung\, dass Musik heilt\, tröstet und Freude bringt. Und so kommen 2 x jährlich nicht allein die Freunde klassischer Musik im Wasserschloss in den Genuss erstklassiger Klassikkonzerte\, sondern auch Patienten des Klinikums. Denn die engagierten Musiker treten zuvor immer auch auf einer Station innerhalb des Klinikums auf. In diesem Jahr zum ersten Mal im Wechsel mit dem Taufkirchener Seniorenzentrum. Die auftretenden Musiker werden zwar immer erst kurzfristig bekannt gegeben\, aber bisher wurde Sovie immer mit ganz außergewöhnlichen Künstlern belohnt. \nWeitere Infos zur Stiftung: www.livemusicnow-muenchen.de \nSeit 2017 ist das Duo Folkadu Teil des Förderprogramms von Yehudi Menuhin Live Music Now München und freut sich über jede Gelegenheit\, in diesem Rahmen auftreten zu dürfen. Das Duo Folkadu hat sich ganz der Musik Israels verschrieben. Mit Gesang\, Trompete\, Akkordeon und Percussion bringen sie sowohl traditionelle wie auch moderne israelische/jüdische Kompositionen in charmanter Kleinbesetzung auf die Bühne. \nWeitere Infos zur Band: http://folkadu.com
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