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SUMMARY:MATCHING TIES QUINTETT
DESCRIPTION:Festsaal im Wasserschloss Taufkirchen (Vils) \nIrische Musik auf höchstem Niveau!!\nBESETZUNG:\nTrevor Morriss (England)\nMandoline\, irische Bouzouki\, Gitarre\, Gesang\nPaul Stowe (USA)\nGitarre\, Oktave Mandoline\, Bodhrán (irischer Rahmentrommel)\, Mundharmonikas\, Gesang\nSebastian Dorn (Regensburg)\nGeige\nDennis Bowers (Belfast)\nirische Holzquerflöte\,  Uilleann Pipes (irischer Dudelsack)\nKonrad Stock (München)\nBodhrán (irischer Rahmentrommel)\, Whistles (irische Blechflöten) und Highland Pipes (schottischer Dudelsack) \nDie fünf führenden Folk-Musiker der europäischen Szene mit den zusammen passenden Krawatten spielen eine vielfältige und einzigartige Mischung aus irischem\, englischem und schottischem Folk auf traditionellen Saiteninstrumenten\, Flöten\, Geige\, Dudelsack und Bodhrán (irischer Trommel). Sie sind nicht nur gekonnte Stilisten auf einer Vielzahl von akustischen Instrumenten\, sondern auch begnadete Sänger und Entertainer. \nDetails auf http://matchingties.com \nEINTRITT FREI!\nUm eine Spende wird gebeten.\nEine Sitzplatzreservierung ist nicht möglich.
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DESCRIPTION:Sonntag\, 3. Juli\, 11.00 Uhr – 12.30 Uhr (Einlass: 10.00 Uhr)\nJazzfrühschoppen \nXaver Hellmeier & Western Rebellion\nBesetzung: \nTizian Jost\, Vibraphon  \nJulian Schmidt\, Piano \nThomas Stabenow\, Bass \nXaver Hellmeier\, Drums \nEin Drummer steht auch beim traditionellen Jazz-Frühschoppen im Zentrum des Geschehens. Der Münchner Jazz-Schlagzeuger Xaver Hellmeier kann auf eine imponierende Liste mit Jazz-Legenden verweisen\, mit denen er bereits auf der Bühne stand und hat sich inzwischen nicht nur in der Münchener Szene fest etabliert. Xaver Hellmeier findet seine Inspiration unter anderem bei den Altmeistern des Bebop und Hardbop\, setzt bei diesem Konzert einen Akzent auf die 1950er und 60er Jahre. Auch seine Mitstreiter sind „alte“ Hasen in der Münchener Jazzszene und werden sicher für einen entspannten und stimmungsvollen Jazzfrühschoppen vor dem Wasserschloss sorgen. \nMal reinhören?\n \n\n \nSonntag\, 3. Juli\, 13.00 Uhr – 14.30 Uhr\nCOLORBOX\nBesetzung: \nMárcio Tubino\, Saxophon\, Flöte \nVolker Giesek\, Piano\, Komposition \nCiro Trindade\, Bass \nAndreas Keller\, Drums\, Percussion \nWeltumspannend und als Wechselbad der Gefühle. So werden der Jazz von COLORBOX und somit auch die Kompositionen von „Mastermind“ Volker Giesek charakterisiert. Was noch leichter nachvollziehbar wird\, wenn man bedenkt\, dass der Pianist\, Dozent und Keyboarder der Münchener Kult-Band Ecco DiLorenzo auch schon für und am Theater und mit verschiedensten Musikern gearbeitet hat. Und auch seine Mitstreiter sorgen dafür\, dass dieser Jazz von Blues\, Gospel oder New Jazz ebenso inspiriert ist wie durch afrikanische oder lateinamerikanische Einflüsse. Das alles verbindet eine jazzinspirierte Ausdrucksweise mit wohldosierten Anteilen an geschriebenen und solistisch-improvisatorischen Passagen. Immer reif\, immer griffig\, immer neugierig. Also Jazz von einer Vielfarbigkeit präsentiert wird\, wie sie selten zu hören ist. \nVideo Trailer:\n \n\n \nSonntag\, 3. Juli\, 15.00 Uhr – 16.30 Uhr \nAl Jones Bluesband \nBesetzung: \nAl Jones\, Gitarre\, Vocal \nYvonne Isegrei\, Gitarre\, Vocal \nBernhard Schönke\, Bass \nRonny Hill\, Drums\, Percussion \nNachdem der amerikanische Blues in den 60er Jahren durch das American Folk Blues Festival nach Deutschland gebracht wurde\, war Al Jones der Mann der ersten Stunde\, der den amerikanischen Blues in Deutschland popularisierte und somit den Grundstein legte für die deutsch-amerikanische Bluesgeschichte. Im Laufe der Zeit entwickelte Al Jones seinen Bluesstil stetig weiter und spannt einen Bogen von legendären Originalen bis hin zu modernen Eigenkompositionen. \nMit unverkennbarem Sound hinterlässt die Al Jones Bluesband beim Publikum immer einen positiv bleibenden Eindruck. \n„Dieser wuchtige\, leidenschaftliche Groove dringt tief in die Seele. Das Publikum konnte kaum genug bekommen von diesen energiegeladenen Songs.“ (Allgäuer Zeitung) \nVideo:\n \n\nGefördert durch:\nkbo Klinikum Taufkirchen (Vils)\nGemeinde Taufkirchen (Vils)\nVR-Bank Taufkirchen-Dorfen eG\nBezirk Oberbayern \nSOVIE e.V. bedankt sich ganz herzlich bei allen Sponsoren\, Förderern und Spendern.
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DESCRIPTION:  \nSamstag\, 2. Juli\, Beginn: 19.00 Uhr (Einlass 18.00 Uhr)\nJens Düppe QuartetT\nBesetzung: \nFrederik Köster\, Trompete \nThomas Rückert\, Piano \nChristian Ramond\, Bass \nJens Düppe\, Drums & Komposition \nDas Jens Düppe Quartett präsentiert sein neues Album „The Beat“. In 2021 frisch für den Deutschlandfunk aufgenommen und Ende September beim Süddeutschen Label Neuklang erschienen. \nDas Quartett um den Kölner Schlagzeuger und WDR Jazzpreisträger überzeugte bereits mit seinen ersten Alben und rief Reaktionen hervor wie „leading light for modern jazz“ (Midwest record) oder „bester europäischer Jazz“ (Jazzpodium). 2018 wurde Düppe als „bester Drummer national“ zum ECHO Jazz nominiert. Zusammen mit dem Trompeter Frederik Köster\, dem Pianisten Lars Duppler und Christian Ramond am Kontrabass tritt das Quartett als Ganzes derartig stark auf\, dass die live Presse nicht umhin kommt\, die Konzerte des Quartetts als „atemberaubende Klangabenteuer“ (Holsteiner Courier) oder schlichtweg als „happenings“ (Zeitung Warendorf) zu betiteln. \nMal reinhören? \n \n\n\nSamstag\, 2. Juli\, Beginn: 21.00 Uhr\nMaloom — „Gotta be happy“\nBesetzung: \nEva Ahoulou\, Vocals \nStephan Weiser\, Piano \nMichael Vochezer\, Guitars \nHarald Scharf\, Bass \nBastian Jütte\, Drums \nUnter dem Titel „Gotta be happy“ präsentiert das Quintett um die junge\, charismatische Sängerin Eva Ahoulou seine ganz eigenen musikalischen Geschichten in einer berührenden Mischung aus Soul\, Jazz und Modern Gospel. \nFür die Sängerin Eva Ahoulou mit westafrikanischen Wurzeln war Musik bereits in jungen Jahren Teil ihres Lebens. Durch ihre Mutter\, die lange als Tänzerin arbeitete\, entdeckte sie früh Bewegung und Gesang als Möglichkeit\, Emotionen und Stimmungen auszudrücken. Dabei besticht die Sängerin durch ihre natürlich charmante Art und ihre unverkennbare\, mal samtige\, mal tief soulige Stimme. Nach längerer musikalischer Pause durch ihre Mutterschaft freut sich Eva Ahoulou nun umso mehr\, auf die Bühne zurückzukehren. \nGetragen und inspiriert wird sie dabei von phantastischen Musikern der süddeutschen Szene: Pianist Stephan Weiser\, bekannt u.a. durch seine Auftritte mit Claudia Koreck\, Gitarrist und Berklee-Absolvent Michael Vochezer\, Bandleader und Songkomponist Harald Scharf am Kontrabass und Ausnahmeschlagzeuger Johannes Rothmoser. \nMusik\, die berührt\, Musik\, die glücklich macht: „Gotta be happy!“ \nMal reinhören?
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DESCRIPTION:SOVIE e.V. präsentiert  mit Unterstützung von Gemeinde Taufkirchen (Vils) und kbo-Klinikum Taufkirchen (Vils) \nFreitag. 1. Juli bis Sonntag\, 3. Juli 2022\nJAZZ IM SCHLOSS\nSüdliche Schlosswiese Wasserschloss Taufkirchen (Vils) \nEndlich – nach zwei Jahren Coronapause – nun also wieder JAZZ IM SCHLOSS\, das jetzt doch zum 21. Mal veranstaltet werden kann (soll). Und nötiger denn je für die Idee\, Menschen zusammen zu bringen\, die sich durch die Pandemie etwas fremd geworden sind. Doch umso mehr muss vom Publikum die Rede sein\, das zum Teil nun schon seit zwei Jahrzehnten JAZZ IM SCHLOSS die Treue hält. Um dem Neustart auch einen fulminanten Rahmen zu geben\, wird es an drei Tagen stattfinden und mit insgesamt 6 Bands den Begriff Festival klar unterstreichen.\nNeu ist auch der Auftrittsort „Südliche Schlosswiese“ bei dem der Blick auf das Wasserschloss einen stimmungsvollen Bühnenhintergrund liefern wird. So darf man sich also wieder auf ein wunderbares Ambiente und abwechslungsreiche Musikerlebnisse freuen. \nDie Bewirtung übernehmen die Metzgerei Liebl\, Fischbraterei Holzner\, FFW Taufkirchen (Vils) \nNatürlich ist der Eintritt nach wie vor frei.\nJedoch werden wir die notwendigen Behältnisse bereit halten\, in die man der Begeisterung ob der tollen Veranstaltung auch durch eine Spende Ausdruck verleihen kann. \n\n \nFreitag\, 1. Juli\, Beginn: 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)\nTANGO TRANSIT\nBesetzung:\nMartin Wagner\, Akkordeon\nHanns Höhn\, Kontrabass\nAndreas Neubauer\, Schlagzeug \nBereits zum 3. Mal (2015 u. 2018) werden die drei kreativen wie virtuosen Instrumentalisten in ihrer ungewöhnlichen Akkordeon-Kontrabass-Schlagzeug-Besetzung auf der Bühne des Wasserschlosses auftreten. In ihrem neuen Programm widmen sie sich deutschen Volksliedern\, und nennen es – eine feine Ironie – „German Songbook“. Zum einen\, weil sie zu dem Typus Jazzmusiker gehören\, die ihr Selbstverständnis nicht einzig auf dem genetischen Material der Standards des „Great American Songbooks“ aufbauen\, zum anderen\, weil sie „Das Wandern ist des Müllers Lust“\, „He Ho\, spann den Wagen an“ oder „Ein Jäger aus Kurpfalz“ in ihren eigenen Kontext stellen und kosmopolitisch umsetzen. Die Geschichten\, die die Lieder erzählen\, funktionieren auch ohne Texte und die Instrumente illustrieren lebendig und eindrücklich die Szenen. \nDrei höchst unterschiedliche Charaktere bringen ihren diversen musikalischen Erfahrungsschatz ein und verschmelzen ihn zu einer unwiderstehlichen Einheit\, was die euphorischen Reaktionen des Publikums bei bislang mehr als 500 Konzerten belegen. Die Musik des Trios ist Teufelswerk im positiven Sinn und an Virtuosität kaum zu überbieten. Atemberaubende Geschwindigkeit\, rhythmische Exaktheit und instrumentale Beherrschung in Perfektion bieten den Zuhörern ein einmaliges Konzerterlebnis – Gänsehaut-Feeling inclusive.“ \nMehr zum musikalischen Konzept des „German Songbook“
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SUMMARY:Josef Hien
DESCRIPTION:Liedermacher mit Haltung und Hoffnung\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nErnster Mann mit Humor\nSo ganz glaubt man es ihm ja nicht\, wenn er ausgiebig davon erzählt\, wie nervös er eigentlich bei Auftritten sei\, dass er deswegen am liebsten gleich loslegt auf der Bühne\, um nicht wegzulaufen. Doch dann beruhigt er das Publikum mit den ersten Akkorden und einer glaubwürdigen musikalischen Aussage: Ich bleibe hier\, singt er. Und alles andere würde man dem Liedermacher Josef Hien auch übel nehmen\, jedes seiner Lieder macht schließlich und vor allem auch wegen der Texte Lust und neugierig auf das nächste. Denn der gebürtige Oberpfälzer und Wahlmünchener erzählt aus seinem Leben\, singt auch von seine Nöten und Sorgen – und zeigt Gefühl. Er ist damit in der besten Gesellschaft seines erklärten Vorbilds Reinhard Mey\, klingt aber nie so\, als würde er versuchen\, diesem einfach nachzueifern. Weshalb es unvermeidlich ist\, ihn authentisch zu nennen. Es ist die gute Gelegenheit\, dieses Wort endlich mal wieder zu Recht zu verwenden. \nDer Respekt und die Liebe\nRespekt vor den Leistungen anderer Menschen war es\, der ihn dazu trieb\, zu der Gitarre zu greifen und einen Text zu schreiben. Josef Hien war wütend\, weil eine Kollegin von Vorgesetzten übergangen worden war\, so erzählt er. Dass er dieses erste Lied über die schwarzen Krähen\, die sich gegenseitig nicht die Augen aushacken\, dann beim Betriebsfest vortrug\, war der Beginn seiner Karriere als Liedermacher und das Ende seiner Anstellung. Und letzteres kann man nur begrüßen. Zum Beispiel wenn Josef Hien über die Liebe zu einer Frau oder über das Glücksgefühl und die weichen Knie singt\, als das Baby in seinem Arm liegt. Dass er diesen kleinen Jan dann auch noch durch das ganze Leben begleitet\, führt bei den Zuhörern zu der schönen Erkenntnis\, dass man auch mit weichen Knien lachen kann. Wenn nämlich der erwachsene Jan „ein schickes Altersheim“ für die Eltern gefunden hat.  \nDie Ironie und das Leben\nJosef Hien liebt Gedichte von Ringelnatz\, hat einige von ihnen vertont und trägt sie an diesem Abend mit Maximilian Hacker am Flügel vor. Der hörbar Jazz-Piano bei Tizian Jost und Christian Elsässer studierte\, jetzt in verschiedensten Konstellationen am Klavier zu hören und als Musikpädagoge tätig ist. Und sich wie Josef Hien über die ironischen Einfälle freuen kann\, die das Leben manchmal hat. Aber der Liedermacher zeigt\, dann wieder mit Gitarre\, auch Sinn für Parabeln. Bei ihm darf ein Adler zum Huhn werden und trotzdem wieder den Weg zurück finden\, zu einem Leben als Adler. Und freimütig bekennt er\, dass er auf keinen Fall ein „Elite-Partner“ ist\, hat dabei natürlich die digitalen Beziehungsanbahnungs-Portale im Visier. \nHaltung ohne aber\n Weshalb es mit seinen Texten über Mutter Erde beispielsweise oder ein Weihnachten im Baumarkt und dem im Ohr\, was er von sich und zu den Liedern erzählt\, keinen anderen Schluss gibt\, als dass dieser Liedermacher Josef Hien auch ein politischer Mensch ist. Was ihm wohl nicht zuletzt auch die Aufmerksamkeit eines Konstantin Wecker eingebracht hat\, der ihn mit seiner ersten CD „Mit Dir“ bei seinem Label „Sturm & Klang“ und aufwändig arrangiert aufgenommen hat. Eventuelle allerletzte Zweifel an seiner „Denke“ und Haltung räumt Josef Hien auf jeden Fall mit seiner Homepage aus. Weshalb an dieser Stelle einmal ganz explizit auf das Internet verwiesen werden soll. Vor allem auch\, weil man da in seine Lieder rein hören kann. Und feststellen darf: Der Mann singt\, was er denkt. Und umgekehrt. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]Er war schon auf einem guten Weg\, um als Sänger die Welt der Oper zu erobern. Doch dann erschien Josef Hien das Risiko zu groß\, sich als Opernsänger durchs Leben zu schlagen. Aus heutiger Sicht ein Glücksfall. Denn nach diversen beruflichen Stationen hatte der Oberpfälzer die Idee\, Kritik an seinem Arbeitgeber mit einem Song auszudrücken. Was dem gar nicht gefiel. Aber der Startschuss für eine späte Karriere als Liedermacher war. Denn als dann die vielen Flüchtenden nach Deutschland und die Hetze aus der rechten Ecke kamen\, schrieb er „Sei bei mir“\, stellte den Song ins Internet. Inzwischen hat er bei Konstantin Weckers Liedermacher-Label „Sturm & Klang“ eine CD veröffentlicht\, lebt er für und von der Musik. In der Tradition eines Reinhard Mey oder Hannes Wader. Also mit handgemachter Musik und Texten\, die mal heiter-ironisch\, mal melancholisch auf die Welt schauen. Und den Nerv der Zeit so genau treffen\, dass ein Konstantin Wecker zu seinem Mentor wurde.   \nWeil immer mehr Menschen so genau hinschauen wie Josef Hien\, ist dringend angeraten Sitzplätze zu reservieren!!! \n\n[ps2id id=’media’ target=”/]\nMal reinhören?
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SUMMARY:YVONNE MADRID
DESCRIPTION:Operette und beschwingte Melodien zum Neuen Jahr\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nGroße Oper im Festsaal\nEs war nicht wegen der Arien\, die die Sopranistin Yvonne Madrid ihrem Publikum präsentierte\, weil man sie vielleicht sofort mit den großen Opernhäusern und Diven des Gesangs in Verbindung bringen würde. Es lag vor allem am Auftreten und der Atmosphäre\, die sie und Polina Spirina am Flügel an diesem frühen Abend schufen\, und natürlich an der Stimme der Protagonistin\, dass man sich an große Oper erinnert fühlte. Eine Stimme\, die scheinbar mühelos den Saal ausfüllte\, ihn bisweilen fast ein bisschen überforderte und ganz ohne Zweifel auch auf der großen Bühne besteht. Und außerdem setzte dieses Programm\, basierend auf der gerade veröffentlichten CD\, auch auf beschwingte Operette und ebensolche Melodien\, zudem und erfreulicherweise die ganz persönliche und freimütig gestandene Neigung für gefühlvolles Liedgut nicht allzu sehr unterdrückend. \nSich treu geblieben\nDoch nicht erst\, als die Sopranistin sich zu dem bekannte\, was manche Kritiker schon als Hang zum „Kitsch“ bezeichnet hätten\, wie sie sagte\, zeigte es sich\, dass es immer noch jene Yvonne Madrid ist\, die schon in ihren Anfängen als Sängerin sehr selbstbewusst auftrat und bereits damals mit der Gewissheit lebte\, dass sie\, wie sie in einem Interview sagte\, „die nächsten Jahre sehr kompromisslos leben muss und werde“. Was sie offensichtlich getan hat. Denn die einstige Schülerin an der Kreismusikschule Erding und der hier durch viele Konzerte bekannten Sängerin Erika Rüggeberger hat ihren Weg konsequent verfolgt\, sich in verschiedenen europäischen Metropolen in klassischem Gesang ausbilden lassen\, wie auf ihrer Homepage zu lesen ist. Sie erweiterte nach Opern-Engagements ihr Repertoire nicht nur um das lyrische Fach\, sondern rief auch vor fünf Jahren in München ein Kammermusik-Ensemble ins Leben. \nErprobtes Zusammenspiel\nWas es plausibel macht\, mit welch unkomplizierten Selbstverständnis das Zusammenspiel von Sängerin und Begleitung auf dem Flügel funktionierte\, sogar über den musikalischen Aspekt hinaus. Denn Polina Spirina war auch schon bei besagtem Kammermusik-Ensemble namens „The Munich Operettas“ am Klavier zu finden. Auch sie blickt auf eine fundierte und vielseitige Ausbildung und daraus resultierende Karriere als Konzertpianistin und Musikpädagogin auf ihrem Weg von St. Petersburg nach München. Um auch an diesem Abend als Solistin beispielsweise mit Tschaikowsky oder Schumann zu überzeugen. Und noch etwas verbindet Pianistin und Sängerin: Sie waren beide schwanger\, als sie zusammen Yvonne Madrids erste CD „The Vintage Love“ mit beliebten Arien aus Oper und Operette aufnahmen. \nLippenbekenntnis\nSo bekam das „Wiegenlied“ aus Dostals Operette „Flucht ins Glück“ eine besondere Bedeutung\, strahlten Küneckes „Mond“ aus dem „Vetter aus Dingsda“ und Yvonne Madrid noch ein bisschen heller\, wenn sie den Raum nutzte\, nach der Konzentration vor Beginn einer Arie nun die Nähe zum Publikum suchte. Und weil es „auch mal schön ist\, wenn Männer nichts sagen“\, küssten ihre Lippen so heiß\, wie es sich Franz Lehár wohl von „Giuditta“ gewünscht hat\, als er diese „Musikalische Komödie“\, wie er sein letztes Werk nannte\, schrieb.  Doch spätestens als Yvonne Madrid das „Oh mio babbino caro“ aus Puccinis „Gianni Schicchi“ zu Gehör gebracht hatte\, wünschte man sich mit ihr\, dass das Romantische nie verloren gehen möge. War hier doch unüberhörbar\, dass die Sopranistin ganz besonders in ihrem Element war. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nBesetzung:\nBesetzung:\nYvonne Madrid\, Sopran\nPolina Spirina\, Piano \nIhre Stimme hat eine breit gefächerte Ausbildung erfahren\, weshalb Yvonne Madrid\, in Regensburg geboren und in Erding aufgewachsen\, in fast allen Genres zu Hause ist. Sie war in Musicals zu hören\, Operetten und Opern\, mit klassischem Liedgut und Werken von Kurt Weill. Vor fünf Jahren gründete Yvonne Madrid sogar ein eigenes Kammermusikensemble\, „The Munich Operettas“\, mit dem sie mit oft eher beschwingten und unterhaltsam präsentierten Melodien auf Tournee ging. Das Konzert im Festsaal des Wasserschlosses führt\, basierend auf ihrer gerade erschienen CD\, vor allem in die Welt von Komponisten wie Giacomo Puccini\, Franz Léhar\, Frédéric Chopin oder Eduard Künecke. Was Yvonne Madrid nicht nur Gelegenheit gibt\, ihren ausdrucksstarken Sopran zu präsentieren\, sondern auch ihr schauspielerischen Talente. \nWas ein Grund mehr ist\, dringend anzuraten\, Sitzplätze für dieses Konzert zu reservieren!!!
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SUMMARY:KLANGKOLLEKTIV ERDING
DESCRIPTION:Festliches Weihnachtskonzert: Vivo Y Ritmico\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nEine andere stille Nacht\nDen Auftakt übernimmt die Gitarre. Sie beginnt mit sanften Rhythmen\, und erst als sich diese etwas steigern\, erscheint auch der Cellist auf der Bühne\, dann wenig später die Querflöte\, die gleich einmal kurzerhand das Zepter übernimmt. Aber nur bis auch der Klarinettist seinen Platz eingenommen hat\, das Quartett also komplett ist\, nun alle vier Instrumente bestens abgestimmt ihren vorgesehenen Part übernehmen. Was sicher nicht ganz einfach ist\, weil die alte Weihnachtsweise von der „Stillen Nacht“ in einer leicht ver-jazzten Bearbeitung\, aber deswegen um keinen Deut weniger festlich den Saal erfüllt. „Klangkollektiv Erding“ nennt sich eher pragmatisch bescheiden dieses Quartett\,  das angekündigte „Festliche Weihnachtskonzert“ ist mit „Vivo Y Ritmico“ überschrieben\, was schon den ersten Hinweis darauf gibt\, dass auch dieses Konzert dem Motto von SOVIE treu ist: Nämlich das „anders Sein“ als etwas gänzlich Normales zu feiern. \nKlangkollektiv der klangvollen Namen\nWer nun einen Bezug der Interpretin oder Interpreten zu Italien vermutet\, weil schließlich „Vivo Y Ritmico“ auf dem Apennin für „lebendig und rhythmisch“ steht\, denkt allerdings nur bedingt in die richtige Richtung. Denn Claudia Góndola de Hackel hat ihre Wurzeln in Argentinien\, ist dann aber hierzulande zu der bemerkens- und hörenswerten Querflötistin geworden\, die nun seit Jahren nicht nur hier im Landkreis und unter Musikschülern ihre vielen Bewunderer hat. Was sich zumindest in einer Hinsicht auch auf das Programm dieses Konzertes auswirkte. Helmut Veihelmann darf allerdings ebenso als musikalischer Weltbürger gesehen werden\, bedingt vor allem durch die Konzertreisen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks\, in dem er lange Jahre erster Cellist war. Und grenzüberschreitend wirkt auch Klarinettist Markus Renhart\, in Salzburg und Wien ausgebildet\, der sich unter anderem mit Akkordeonistin Michaela Bauer als „Bayerisch Österreichischer Feinklang“ mit Leidenschaft und Herz der Weltmusik verschreibt. Weshalb sich dann auch der Gitarrist\, Komponist und Musikpädagoge Peter Hackel bestens in dieses Kollektiv einreiht\, ist er doch bei Mozart ebenso zu Hause wie in der Tango-Familie eines Piazzolla. \nÜber den Tellerrand geschaut\nEs wurden also keine Schubladen aufgemacht an diesem vorweihnachtlichen Abend. Vielmehr erinnerte dieses Klangkollektiv auf eindrucksvoll hörenswerte Weise daran\, dass Weihnachten nicht bedeuten muss\, den immer gleichen Liedern zu lauschen. Dass es um Stimmungen geht\, um Gefühle. Wie sie zum Beispiel Tangos hervorrufen können\, nachdem man ein Divertimento Mozarts mit Flöte\, Klarinette und Cello gehört hat. Unter ihnen auch der legendäre „El Choclo“\, also der etwas zweideutige „Maiskolben“. Der sich so gar nicht überraschend bestens mit den süßer nie klingenden Glocken vertrug\, die in der Folge in den „Christmas-Variationen“ herauszuhören waren\, weitergeführt von einem Spaziergang von Gitarre und Cello durch das musikalische Granada des spanischen Komponisten und Pianisten Isaac Albéniz; und einer der „Danzas españolas“ Enrique  Granados und einem geradezu melancholisch stimmenden Walzer von Tschaikowski. \nSchlussakkord\nEs war wohl ein Zufall\, dass der Komponist eines der letzten Stücke dieses festlichen Konzertes dann ein Josef Holzer war. Kein Zufall ist hingegen gewesen\, dass dieser Dirigent und Komponist als Jude nach Österreichs Anschluss an Hitler-Deutschland ins Visier der Nationalsozialisten geriet. Ein millionenfach geteiltes Schicksal\, das auch heute noch zu einem Dialog führen sollte\, wie ihn die Blasinstrumente in Holzers bekanntesten Stück so stilvoll demonstrieren. Vielleicht dann so wunderbar stimmungsvoll endend wie dieses Konzert mit „Christmas-Tango“ und Worten des Vorstandsmitglieds und Impresarios von SOVIE\, Bodo Gsedl. Der daran erinnerte\, dass diese Konzerte zwar auch der Erbauung dienen\, vor allem aber eine Mahnung sein sollen\, jene Menschen nicht aus dem Sichtfeld zu verlieren\, die Unterstützung und Hilfe benötigen. Wobei nicht an die Bewältigung von Wohlstandsproblemen gedacht sei. Was einfach nicht oft genug gesagt werden kann. Nicht nur zur Weihnachtszeit. PET \nDorfener Anzeiger\, 31.12.2019\n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nBesetzung:\nClaudia Góndola de Hackel (Flöte)\, Markus Renhart (Klarinette)\, Helmut Veihelmann (Cello)\, Peter Hackel (Gitarre) \nDas festliche Weihnachtskonzert im Wasserschloss Taufkirchen bietet drei Tage vor dem heiligen Abend noch einmal die Chance\, bei feinen barocken\, klassischen und weihnachtlichen Klängen sowie Musik aus Spanien und Argentinien innezuhalten. Es musiziert das Klangkollektiv Erding in verschiedenen Besetzungen vom Duo bis zum Quartett mit Werken von Marin Marais\, Wolfgang Amadeus Mozart\, Joseph Kreutzer\, Isaac Albéniz\, Enrique Grandados\, u. a.. Das Konzert wird in Kooperation mit dem Kulturverein Landkreis Erding e.V. veranstaltet und ist eine Veranstaltung im Jubiläumsprogramm der 30. Bairischen Weihnacht am Samstag\, 14. Dezember\, 20.00 Uhr\, in der Erdinger Stadthalle. \nUnd auch bei Sovies Abschlusskonzert des Jahres 2019 wird dringend angeraten Sitzplätze zu reservieren!!!
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SUMMARY:FAMILIENMUSIK ERNST
DESCRIPTION:Volksmusik aus der Region\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nSpaß mit Ernst\nEr ist zugegebenermaßen etwas flach\, dieser kleine Wortwitz. Hat aber im konkreten Fall nun wirklich alle Berechtigung. Was alle bestätigen können\, die es an diesem späten Sonntagnachmittag geschafft hatten\, einen der mehr als begehrten Plätze im Festsaal des Wasserschlosses zu ergattern. Sie genossen nämlich höchst vergnügt das nun fast schon traditionell zu nennende herbstliche Konzert der Familienmusik Ernst. Es ist das zweite Mal\, dass SOVIE die Familie Ernst aus Schwindkirchen dazu eingeladen hat\, mit einer Volksmusik das Publikum zu unterhalten\, die diesen Namen verdient. Denn was und wie die sechs Familienmitglieder und der vermutlich wohl auch bald vor dem Gesetz zur Familie gehörende Mann an der „steirischen Ziach“ musizieren\, das hat nichts mit den von einschlägigen Fernsehsendungen bekannte und oft silbereisen schimmernden Musikstadeln zu tun. Was den ganz besonderen Charme und das Vergnügen mit der Familienmusik Ernst ausmacht: Sie spielen die Musik\, mit der sie allesamt aufgewachsen sind\, die ihnen Spaß macht. \nBodenständiges Vergnügen\nUnd so ist es angebracht und wie auch zu Beginn des Konzerts auf recht launige Art geschehen\, die Frauen\, Männer und den angehenden Mann dieser gewachsenen oberbayerischen Familie im Einzelnen und namentlich vorzustellen. Da sind die Eltern Erika und Rudi\, die Töchter Franziska und Monika\, Sohn Matthias und das – mit Verlaub – Nesthäkchen Benedikt und der vermutlich potentielle Schwiegersohn in spe Simon. Die nicht weniger als ein gutes Dutzend Musikinstrumente spielen\, von dem bei diesem Auftritt immerhin Flügelhorn\, Trompete\, Posaune\, Klarinette\, Akkordeon\, Steirische Ziach (für nicht mehrsprachige Menschen: diatonisches\, wechseltöniges Handzuginstrument mit Knopf-Tastatur/Harmonika)\, Gitarre und Kontrabass zum Einsatz kamen. Angaben allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Aber verbunden mit dem Hinweis\, dass zumindest die erwachsenen Familienangehörigen und natürlich auch der Mann an der „Ziach“ allesamt beruflich durchaus ausgelastet sind\, also sogenannte Amateure. \nVolksmusik von Herzen\nWeshalb es eigentlich auch gar nicht des Hinweises auf mögliche falsche Töne durch Vater Rudi bedurft hätte\, denn selbst die\, gäbe es sie\, würde man diesen fröhlichen Musikanten verzeihen. Wenn sie Stücke wie „Wien bleibt Wien“\, „Es ist so schön\, bei euch zu sein“\, oder „Auf der Vogelwiese“ spielen\, dann sind sie nämlich nicht nur mit ganzem Herzen dabei\, sondern auch mit sichtbarer Freude. Dass allerdings die Musik ihr bester Freund sei\, wie es das auch gespielte Stück von Slavko Avsenik und seiner Original Oberkrainer behauptet\, lässt sich für diese Familienmusik spätestens bezweifeln\, wenn der Nachwuchs vor seinem großen Solo-Auftritt mit Gstanzl noch mal schnell verschwinden muss. Benis beste Freunde sind wohl in der Familie zu finden. Die selber auch ein diebisches Vergnügen daran hat\, wenn einmal die Instrumente schweigen und Sohn Matthias die Geheimnisse der Homöopathie lüftet\, oder Vater Rudi einen Witz erzählt\, der ebenfalls das Publikum fast von den Stühlen reißt. \nLachen mit Bally Prell\nEin Effekt\, der natürlich auch mit dem herrlich hintersinnigen Couplet vom Musikanten und dem Elefanten der unvergesslichen Volksmusik- und Platzl-Ikone Bally Prell erreicht wurde\, während die musikalische Aufforderung\, mit roten Rosen Dankeschön zu sagen\, die Zuhörerinnen und Zuhörer fast ausnahmslos und erstaunlich textsicher zum gut harmonierenden Chor werden ließ. Kein Wunder also\, dass diese volksmusikalische Familie mit Anhang bereits auf nicht wenige Auftritte in Rundfunk und Fernsehen verweisen kann\, für Veranstaltungen in der näheren und auch weiteren Umgebung ihres Heimatortes engagiert werden. Und auf jeden Fall auch im kommenden Jahr wieder im Festsaal des Wasserschlosses zu hören sein werden. Was dem zum Schluss des Konzertes gespielten Stück „Bis bald\, auf Wiedersehen“\, unter anderem auch gerne vom legendären Ernst Mosch mit großer Blasmusik in Szene gesetzt\, jede Berechtigung verlieh. Beruhigend ist da\, dass diese fröhliche Familienmusik Ernst sich trotz Erfolg das bewahrt hat\, was sie von den Stadel-Musikanten so wohltuend abhebt. Bei ihnen ist Volksmusik einfach eine Familiensache. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nBesetzung:\nRudi (Flügelhorn\, Trompete\, Gitarre)\, Erika (Akkordeon\, Klarinette)\, Matthias (Posaune\, Tenorhorn/Bassflügelhorn\, Zither\, Schlagzeug)\, Franziska (Klarinette\, Kontrabass\, Gitarre\, Klavier)\, Monika (Geige\, Klavier)\, Simon (Steirische Ziach) \nDie Musikfamilie Ernst aus Schwindkirchen präsentiert traditionelle und besonders stimmungsvolle Volksmusik. Rudi und Erika Ernst sind gemeinsam mit ihren Kindern weithin bekannt und beliebt für ihre authentische Bayerische Volksmusik\, die sie in verschiedenen Variationen und wechselnden Instrumentenbesetzungen virtuos und beschwingt vortragen. Mit flotten Polkas\, langsamen Walzern\, lustigen Mundartliedern oder humorvollen Gedichten unterhalten sie über alle Generationen hinweg. Bestens in Erinnerung ist die sympathische Familie durch ihre musikalische Umrahmung des Trachten- und TaufKirtamarktes in unserem Wasserschloss. \nBei ihrem Konzert im letzten Jahr in unserem Wasserschloss konnten einem wirklich fast die Sinne schwinden. Wie viele Menschen sich zu ihrem Konzert einfanden\, das hätte auch für den absoluten Allzeit-Zuschauerrekord sorgen können. Aber das Fassungsvermögen des Festsaals ist nun einmal begrenzt\, und so musste auf einen Rekord verzichtet werden. Dass das dann auch alles war\, worauf die Besucher\, die ein Plätzchen ergattert hatten\, verzichten mussten\, dafür sorgten die Eltern Rudi und Erika\, ihre Kinder Franziska mit Freund Simon\, Monika\, Matthias und Nesthäkchen Benedikt mit Trompete und Posaune\, „Ziach“ und Gitarre oder Geige und Gesang. Was in der Summe dem Begriff Volksmusik nun wirklich nicht nur gerecht wurde\, sondern auch sehr deutlich machte\, was hier in Bayern eine Familienmusik ist. \nJetzt kommt die so sympathische Musikerfamilie also erneut ins Wasserschloss\, um wieder konzertant aufzutreten. Wer allerdings keine Plätze reserviert\, wird wohl vor der Eingangstür bleiben müssen\, denn schon jetzt nähern wir uns der Aufnahmekapazität des Festsaals. Also bitte unbedingt reservieren!!! \nUnd auch 2020 haben wir sie schon wieder gebucht!\n\n[ps2id id=’media’ target=”/]\nFamilie Ernst im Bayerischen Rundfunk:
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SUMMARY:DOC RUCKDESCHELS FUN_KEY
DESCRIPTION:„Bässer geht’s nicht!“\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nDie anderen Seiten\nRegelmäßige oder auch sporadische Besucher der Konzerte unter dem Qualitätssiegel SOVIE e.V. im Festsaal des Taufkirchener Wasserschlosses kennen ihn vor allem als den Mann\, der für den Sound sorgt und dass die Interpreten im besten Licht erscheinen. Fast immer unterstützt von einem jungen Roadie\, der schon jetzt das Zeug drauf hat\, um irgendwann in seine Fußstapfen zu treten. Wer zudem im vergangenen Jahr auch den Weg auf die sommerliche Terrasse des Wasserschlosses gefunden hat\, der kennt Dr. Walter Ruckdeschel allerdings auch als Saxophonisten\, der sicher nicht nur im Rahmen von Jazz im Schloss und damals mit der „Bigband Groove Hospital“ aufhorchen ließ. Und immerhin haben sich sicher schon Legionen von Patienten dem praktizierenden Kardiologen anvertraut\, aber nur wer jetzt beim Auftritt von „Doc Ruckdeschels Fun-Key“ mit dabei war\, konnte nun mit eigenen Augen und Ohren sehen und hören\, dass dieser Mann auch E-Bass spielt und außerdem über ein profundes Wissen in Sachen Jazz und Instrumente verfügt. \nDer Schlüssel zum Vergnügen\nWeshalb es für ihn natürlich keine Frage ist\, dass man mit einem Bass allein nur sehr bedingt einen funky groovenden Jazz präsentieren kann. Und so hatte der Mann mit dem großen Herzen für viele Facetten des Jazz natürlich auch Mitstreiter mitgebracht\, um das Vergnügen perfekt zu machen. Nämlich Klaus von Heydenaber am E-Piano\, das dem „Doc“ gleich Anlass gab\, die Kenntnisse des Publikums über die Entwicklung dieser Instrumentengattung zu vertiefen\, und so der Schreiber dieser Zeilen zum ersten Mal in seinem Leben etwas über Zungenpianos erfuhr. Dass Klaus von Heydenaber ein exzellenter Pianist\, Arrangeur und Komponist ist\, das wusste er allerdings schon\, war er doch dabei\, als die Jazz-Sängerin und Marlene-Dietrich-Interpretin Nina Plotzki an gleicher Stelle und mit diesem am Flügel im vergangenen Jahr auftrat. Was es dann vielleicht auch überflüssig macht\, en Detail auf seine Arbeit und sein Wirken einzugehen\, das steht schließlich schon im entsprechenden Beitrag über dieses Konzert\, nachzulesen im Archiv auf dieser Plattform. \nKein Placebo\nZumindest ein bisschen mehr muss man hingegen über Georg Alkofer und seine ebenfalls verstromte Gitarre sagen. Er kommt von der klassischen Gitarre\, es war dann aber die Jazz-Gitarre\, die ihn jetzt mit Namen wie Joss Stone\, Herbie Hancock\, SEAL oder Paco de Lucia in Verbindung bringt\, was ihn nicht daran hinderte\, nicht nur Jazz-Stücke\, sondern auch Streichquartette oder Kammermusik zu komponieren. Worauf sein Auftritt im Festsaal nicht unbedingt schließen ließ. Hier kam man eher auf die Idee\, dass er auch für die „Rocky Horror Show“ geeignet wäre. Stimmt. Da wirkte er und unter anderem auch bei einer Bühnenproduktion mit. Eine musikalische Bandbreite also\, wie sie auch Drummer Jochen Enthammer vorweisen kann\, der\, um nur Eckpunkte zu nennen\, nicht nur unterrichtet und verschiedene musikalische Initiativen ins Leben gerufen hat. Er hat auch noch die Zeit\, unter anderem als Support bei Placebo\, Gentleman\, Konstantin Wecker oder den Toten Hosen aufzutreten. \nHerzensangelegenheit\nUnd so gab es an diesem Abend eine „Invitation“ für einen Abstecher in die funkigen 1980er\, eine das Publikum rockende „Revelation“\, die ebenso eine Offenbarung war wie beispielsweise die Samba-Komposition „Corazón e Esperanza“ von Georg Alkofer. Was dann natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aus dem opulenten Programm ist\, der wenigstens nicht verschweigt\, dass der letztgenannte Titel auch als versteckter Hinweis verstanden werden konnte\, war doch der Überraschungsgast des Abends Sängerin Nina Plotzki. Und so könnte es gut sein\, dass im Publikum dementsprechende Hoffnungen gehegt worden waren\, sind gemeinsame Auftritte mitunter ja durchaus auch eine Herzensangelegenheit. Dass ihr dann für Stücke wie Chick Coreas „Spain“ auch die Herzen des Publikums zuflogen\, war allerdings einzig ihrer Stimme und der Performance zu verdanken\, ihre Interpretation von John Lennons „Imagine“ ließ außerdem verschmerzen\, dass die Akustik an diesem Abend mitunter Groove und Elan der Interpreten nicht so ganz gewachsen war. Ganz im Gegensatz zu den Herzen\, die die musikalischen Kraftpakete ganz offensichtlich glänzend verkrafteten. PET\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nBesetzung:\nWalter Ruckdeschel: Bass\nGeorg Alkofer: Gitarre\nKlaus von Hyedenaber: ePiano\nJochen Enthammer: Drums\n„Doc“ Walter Ruckeschel und seine Mitstreiter werden genau die Musik spielen\, die richtig viel Spass macht\, mächtig groovt und mehr für Seele und Körper als für den Kopf gedacht ist… ;-). Unter dem Motto „Bässer geht‘s nicht!“ widmet sich der im Hauptberuf als Kardiologe tätige Dr. Walter Ruckdeschel statt dem Herzschlag seiner Patienten dem Takt der Musik! Und das nicht wie gewohnt am Saxophon\, sondern am Bass – virtuose Einlagen garantiert! Über die aufgeführte Formation hinaus\, erwartet auch noch ein Überraschungsgast das Publikum. \nBiographien\nWalter Ruckdeschel – Bass\nSaxophonist\, Bassist\, Soundzauberer\, Kardiologe – das sind nur einige der vielseitigen Talente vom „Doc“. In seiner Jugend absolvierte er zuerst eine fundierte klassische Ausbildung am Violoncello\, es folgte der Umstieg auf eBass und mehrjährige intensive Betätigung in etlichen Bands im süddeutschen Raum incl. Studiorecording\, TV-Shows und Auftritten auf größeren Festivals. Langjährige intensive Beschäftigung mit Computer-basiertem Recording und Arranging seit Frühzeiten der Mac-Ära. Seit den 90er Jahren aktiv als stilistisch vielseitiger Saxophonist (Tenor\, Bariton\, Alt\, Sopran in verschiedenen Bands incl. TV-Shows). Langjährig Tontechnik live bei etlichen Events incl. live recording (Recording\, Mix und Mastering Gipsy Tenors\, 2017 Skip Records). Liebhaber von one-take-records\, energetischer Musik\, Schubladen voller Saxophon-Mundstücke\, Fender Jazzbässen mit aktiver Elektronik\, 4K-Monitoren\, guten Mikrophonen\, Fuji Digitalkameras\, Objektiven mit Festbrennweite\, Qualität im Allgemeinen und Holzgeruch im Aufnahmeraum. 2017 Mitbegründer Eliton GmbH. \nJochen Enthammer – Drums\nAb 1989 Einzelunterricht bei verschiedenen Lehrern (u.a. Josh Kohn\, Tommy Eberhardt\, Mirko Djordjevic\, Claus Hessler\, Jost Nickel)\, sowie Teilnahme an unendlich vielen Workshops\, Seminaren\, Masterclasses und Fortbildungen. 1997-2001 prof. Ausbildung am „Drummers Focus“ München. 2018 Abschluss Lehrgang „Popmusik“ an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung\, Trossingen. Staatl. anerkannter Musiklehrer in den Fächern Schlagzeug\, Rhythmik\, Popmusik (Ensembleleitung). Ab 1996 Unterrichtstätigkeit an Musikschulen und privat\, von 2004 an selbständig\, Mitbegründer des „Musikimperium – Schule für Musik“ in Wasserburg – Edling – Grafing. 1998 bis 2001 Vorstand der Musikinitiative Rosenheim e.V. Seit 1988 in Livebands aktiv. Jochen war/ist in folgenden Formationen als festes Bandmitglied oder als Substitute tätig (Auszug): Funkestry\, TanzBar\, Christian Schumacher Trio\, Katja Ritters Les Garconnes\, Erin Perry`s Soul of Gospel\, Watzmann\, Godspell\, Chris Norman\, Klima\, Club Society\, George McCrae\, Leroy Emmanuel\, Cellulitis Beach\, u.v.m. Als Support u.a. unterwegs mit: Gentleman\, Wir sind Helden\, Laith al-Deen\, Mother`s Finest\, Konstantin Wecker\, Korn\, Placebo\, Toten Hosen\, Brand New Heavies\, Jamie Cullum\, etc. Diverse Radio und TV- Auftritte. \nKlaus von Hyedenaber – ePiano\nIn Braunschweig geboren lebt er heute in München. Er studierte Musik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz. Innerhalb seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Viktor Bodó komponierte er Schauspielmusiken für zahlreiche kleine und große Besetzungen\, unter anderem am Schauspielhaus Graz\, am Hamburger Schauspielhaus\, am Theater Basel und am Staatstheater Mainz\, sowie am Vigtheater und am Katonatheater in Budapest. 2014 realisierte er in Graz seine erste eigene Regiearbeit »Herzbetrunken«\, für die er 15 Gedichte von Joachim Ringelhatz für zwei Darsteller vertont hat. In München leitet er sein eigenes Jazzorchester\, für das er die Kompositionen beisteuert. \nGeorg Alkofer – Gitarre\nstudierte am Richard-Strauss-Konservatorium München Klassische Gitarre bei Gabriele Prediger Mahne und Johannes Tonio Kreusch sowie Jazzgitarre bei Peter O’Mara. Diplom an der Musikhochschule Würzburg sowie Künstlerisches Lehramt für Musik an Gymnasien (1. und 2. Staatsexamen mit Auszeichnung) an der Hochschule für Musik und Theater München. Privatstudien  bei  John  Abercrombie\,  Jim  Mullen\,  Chuck  Loeb \, Paulo  Cardoso\, Jon Herington (Steely Dan). Alkofer führt eine Gitarrenklasse im Studiengang Jazz/Pop/Medien am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg und arbeitet für international renommierte Künstler\, wie z.B. SEAL\, Joss Stone\, Nah Youn Sun\, Orange blue\, u.v.a. Internationale  Tourneen und  Aufnahmen  mit  verschiedensten  Ensembles  und  Bands  in Europa\,  USA\,  Korea\,  Thailand\,  Philippinen\,  Ukraine …\nEr trat auf im  Vorprogramm  von Herbie  Hancock\,  Ray  Brown\,  Paco  de  Lucia\,  Abdullah  Ibrahim\,  Cool  &  the  Gang und wirkte mit als Gitarrist und Posaunist  in  Musicals  und  Musiktheaterproduktionen \, z.B.  „Odysseus“ (deutsche  Uraufführung\, CD -Produktion)\, „Der  kleine  Horrorladen“\, „Nonnsens“\,  „Rocky  Horror  Show“. Das kompositorische Werk des Multi-Instrumentalisten bewegt sich zwischen den Polen Jazz und Klassik (Streichquartette\, Kunstlieder\, Chorkompositionen\, kammermusikalische Werke für Blechbläser)\, umfasst aber auch Filmmusik sowie Musical.
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SUMMARY:TRIO KARAGEORGIEV
DESCRIPTION:Klassik aus Osteuropa\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#program’]Programm[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nBesuch aus dem Osten\nEs gibt Klischees\, die durchaus einen Bezug zur Realität haben\, sich auf schönste Weise immer wieder bestätigen lassen. Dazu gehört auf jeden Fall jenes von der russischen Seele\, die\, so jedenfalls Fjodor Dostojewski\, von einem „Lechzen nach Leid“ infiziert zu sein scheint. Wie es sich beispielsweise und ganz besonders in der Musik eines Pjotr Iljitsch Tschaikowski wiederfindet\, wenn nämlich tiefste Verzweiflung nicht nur den Beginn seiner 6. und zugleich auch letzten Sinfonie prägt. Ein Phänomen\, das allerdings nicht unbedingt an den Grenzen der Nachbarländer halt gemacht zu haben scheint\, wie das Programm des Trio Karageorgiev an diesem sonnigen Sonntagnachmittag im frühherbstlichen September vermuten ließ.  Was vielleicht nicht von ungefähr damit zu tun haben könnte\, dass die beiden Schwestern und der angeheiratete Dritte im Bunde aus Tschechien stammen\, aus der von der UNESCO als Kulturdenkmal geführten Stadt Český Krumlov.     \nLeichthändig vorgetragene Schwere\nEinen ersten Hinweis auf die Richtigkeit der These gaben die altrussischen Romanzen\, von Radka Karageorgieva mit kraftvollem und gleichzeitig wunderbar einfühlsamen Sopran vorgetragen\, weitere Bestätigung erfuhr sie nicht zuletzt mit dem Klaviertrio e-moll von Antonin Dvorák\, für die der Sopran nun zur Violine griff\, Schwester Marcela Křížová am Flügel saß und Nikola Karageorgiev mit dem Violoncello besonders schwermütige Akzente setzte. Diese „Dumky“\, wie Dvorák sein Opus 90 benannte\, basieren zwar auf einem aus der Ukraine stammenden Tanz\, die Dumka\, geprägt sind sie aber vor allem vom Wechsel von ausgelassen schnellen zu langsamen und  schwermütigen Passagen. Wie sie sich im Übrigen auch in Anton Rubinsteins „Melodie“ oder selbst in Dvoráks „Waldesruhe“ wiederfanden\, als ob selbst in der Stille des Waldes noch Schwermut läge. \nGemeinsame Wurzeln\nDabei ließ sich auch aufgrund ungezwungenen Harmonierens leicht nachvollziehen\, dass Musikerinnen und Musiker das Studium an der Janáček Akademie für Musik und darstellende Kunst im tschechischen Brno\, hierzulande auch als Brünn geläufig\, absolvierten\, auch die kammermusikalische Weiterbildung zu großen Teilen gemeinsam angingen. Und während die beiden Schwestern Radka und Marcela das Studium von Violine und Gesang respektive Klavier am Konservatorium in Budweis begonnen hatten\, sammelte Nikola Karageorgiev intensive Erfahrungen mit dem Cello erst einmal am Konservatorium in Prag. Obwohl jeder auch für sich bei nationalen und internationalen Wettbewerben erste Meriten und Preise erspielte\, war wohl für das Trio Karageorgiev neben den Konzerten in verschiedenen europäischen Ländern der Auftritt vor der dänischen Königin und dem Prinzen der größte Moment. Der aber in keinster Weise dazu führte\, dass nicht auch Konzerte und ein Publikum wie im Festsaal des Wasserschlosses Taufkirchen die ganze Aufmerksamkeit und das Können dieser sympathisch auftretenden und zugewandten Interpreten geboten bekommen.  \nEntdeckungen und ein „Gassenhauer“\nDass dabei mit den gespielten Stücken nicht nur an das Publikum gedacht wird\, zeigte das Trio mit den Werken zweier Schüler Antonin Dvoráks\, nämlich einer „Valse Triste“ von Oskar Nedbal und der „Elegie für Klaviertrio“ von Josef Suk. So einfühlsam und zur rechten Zeit mitreißend temperamentvoll nicht nur diese beiden Stücke vorgetragen wurden\, das ließ die Vermutung zu\, dass hier auch ganz persönliche Präferenzen zum Tragen kommen. Dass sich Dvoráks „Humoresken“ just von ihrer nicht nur bekanntesten sondern durchaus besonders melancholischen Seite zeigten\, ist wohl ebenso nicht nur der Bekanntheit geschuldet wie die Wahl\, die auf Tschaikowskis „Valse sentimentale“ fiel. Doch eher beschwingt hätte dann das Publikum mit einem „Gassenhauer“ entlassen werden sollen\, nämlich mit dem  Walzer desselben Komponisten\, aus dem Ballett „Dornröschen“\, was der anhaltende Applaus jedoch verhinderte. Erst nachdem man mit Tschaikowski träumen und mit Brahms dessen wohl berühmtesten Walzer tanzen durfte\, gab sich das Publikum und alles andere als schwermütig zufrieden. Das „Lechzen nach Leid“ ist hierzulande – zumindest\, was die Musik betrifft – wohl nicht so ausgeprägt. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’program’ target=”/]
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SUMMARY:JAZZ IM SCHLOSS
DESCRIPTION:CHRIS GALL TRIO\nJazz zum Genießen\nSonntag\, 7. Juli 2019\, Beginn: 10.30 Uhr (Einlass: 10.00 Uhr)\nSchlossterrasse \n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nMorgenstund\nEs war ein etwas ungewohntes Ambiente für die eingefleischten Jazz im Schloss-Fans\, bedingt durch einen eher etwas regenverhangenen Juli-Himmel. Beim Jazzfrühschoppen sorgte jedenfalls keine frische Luft auf der Terrasse des Schlosses dafür\, eventuelle Rest-Müdigkeit schon vor dem ersten Einsatz der Musiker zu vertreiben. Im gediegenen Rahmen des im Schloss beheimateten Restaurants La Barca waren es eher die Düfte aus der Küche und vom Nachbartisch\, die schon mal hellwach machten\, bevor die Musiker des Chris Gall Trios zu den Instrumenten griffen respektive Tasten\, Saiten und Drums aus ihrem morgendlichen Dämmerschlaf rissen. Die drei Herren hatten jedenfalls keinerlei Probleme mit irgendwelchen Spätfolgen aus der vergangenen Nacht\, sie waren von der ersten Sekunde an hellwach\, setzten mit einem ausgesprochen munteren Drum-Solo\, dem ein swingendes Piano folgte\, und einem forschen Bass Akzente. Womit allerdings erst einmal angedeutet ist\, was diese Formation vor allem ausmacht.  \nSchrankenlos\nDoch das war dann allerspätestens nach dem dritten oder vierten Titel so klar wie der der Himmel über der Schlossterrasse eigentlich hätte sein sollen an diesem späteren Morgen. Denn Bandleader Chris Gall am Piano\, Andreas Kurz am Bass und Peter Gall an den Drums begeistern nicht nur Rezensenten mit ihrem genreübergreifenden jazzigen Parcours\, sondern vor allem auch mit ihrer Art und Weise\, insbesondere gecoverte Titel oder auch Jazz-Standards geradezu neu zu erfinden. Weshalb sich bei diesem Jazzfrühschoppen nicht nur Jazzfreunde oder Klienten aus SOVIEs Welt und anderswo trafen\, sondern auch John Lennon\, die Rolling Stones oder Oscar Petersen. Was natürlich auch auf der aktuellen CD des Trios\, „Cosmic Playground“\, nachvollzogen werden kann\, nicht zu Unrecht als „schrankenloser Ort der Fantasie auf einem unerforschten Planeten“ apostrophiert. Ein Planet\, den allerdings die zwei Brüder und der Bass auch nicht verlassen\, wenn sie Eigenkompositionen spielen\, aus den Federn von Chris und Peter Gall beispielsweise. Was dann auch nicht weiter verwundert\, wenn man weiß\, dass der Münchener Chris Gall nicht wenige Jahre mit der Weltmusik-Formation „Quadro Nuevo“ tourte\, übrigens am Berklee College of Music in Boston Jazz studiert hat\, und außerdem auch schon mit Andreas Dombert\, Freunden des Kulturprogramms von SOVIE kein Unbekannter\, gearbeitet hat. Und wie kaum ein anderer als Jazz-Pianist so konsequent „grenzüberschreitend“ gewirkt hat und wirkt.  \nFamilienbande\nEtwas\, das in der Familie liegen muss\, denn wenn man sich anschaut\, in welchen Formationen Bruder Peter schon an den Drums saß\, dann muss man vermuten\, dass Vielfalt im Hause Gall ein Pflichtfach war. Wovon man sich schon im Festsaal des Wasserschlosses überzeugen konnte\, saß er dort doch schon in der Formation mit dem oben erwähnten Gitarristen Andreas Dombert an den Drums. Die Liste seiner Live-Acts geriert jedenfalls geradezu zum Who’s Who der aktuellen Jazz-Szene und verblüfft sogar mit Namen\, die man in diesem Zusammenhang nicht unbedingt vermutet hätte. Nämlich einer leibhaftigen Schauspielerin wie Jasmin Tabatabai\, die man ja eher durch eine Krimi-Serie kennt. Der dritte im Bunde\, der kurzfristig eingesprungene Kontrabassist Andreas Kurz\, kann zwar nicht mit einer Schauspielerin aufwarten\, dafür aber mit einer mehr als erklecklichen Anzahl von CD-Einspielungen und Auftritten mit Jazz-Größen oder einem Max Mutzke. Und das auf Bühnen weltweit. Doch dieses Trio spielte hier nicht nur Jazz der weltumspannenden Art\, sondern leistete auch noch Lebenshilfe: „Follow The Milky Way – and don’t turn left“\, lautete ihre musikalische Empfehlung. Wer sie für den Rest des Tages beherzigte\, hatte sicher einen ganz wunderbaren Tag. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\nChrisGall_JiS19_9920 \n\n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nBesetzung:\nChris Gall: Piano  \nHenning Sieverts: Bass \nPeter Gall: Drums \nMit dem Programm am Sonntag kehrt SOVIE zu seinen Anfängen zurück und veranstaltet von 10.30 bis 14.00 Uhr einen JAZZFRÜHSCHOPPEN. Für die Bewirtung sorgt das Schlossrestaurant „La Barca“. \nDas anwesende Publikum unterhält das CHRIS GALL TRIO. Begleitet vom Bassisten Henning Sieverts und seinem Bruder Peter Gall an den Drums präsentiert Chris Gall eine grandiose Interpretation unterschiedlichster Soundtracks zu imaginären Filmen\, die erst im Kopf des Zuhörers entstehen und sich garantiert nicht immer gleichen. Musik\, die ihren Zauber umso mehr entfaltet\, je länger man ihr zuhört.  \nVon der Qualität dieser Musik ließ sich schon das größte englische Jazzmagazin Jazzwise begeistern: „Chris Gall’s Trio beweist\, dass der Jazz in Deutschland gesund und munter ist!” Dem wird das Chris Gall Trio auch auf der Schlossterrasse gerecht: Wunderbar frischer Jazz\, befreit vom kommerziellen Korsett\, offen\, verspielt und grenzenlos! \nNach seinem knapp 250 Konzerten als Gastpianist mit der Weltmusik-Formation Quadro Nuevo\, bereichert Chris Gall\, der am renommierten Berklee College of Music in Boston sein Jazzstudium abschloss\, nun wieder das akustische Klavier-Trio. \nWebsite: https://chrisgallmusic.com/trio/\nVideo: https://www.youtube.com/watch?time_continue=62&v=zKnGkK2fq_Q\nfb: https://www.facebook.com/chrisgallmusic
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DESCRIPTION:FÄNZI G & HEARTY OH\n„It‘s All About Love“\nSamstag\, 6. Juli 2019\, Beginn: 19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)\nSchlossterrasse \n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nNamensspiele\nDer Name dieses Duos ließ nun wirklich keine Schlüsse darauf zu\, wie an diesen Samstagabend der Auftakt zu Jazz im Schloss aussehen würde. Zwar stand das Konzert unter dem Titel „It’s All About Love“. Doch jeder\, der schon einmal die Liebe kennen gelernt hat\, und das sind ja wohl so ziemlich die meisten Menschen\, der weiß\, dass dieser Teilbereich zwischenmenschlicher Beziehungen von einer geradezu zeit- und raumlosen Vielfalt geprägt ist. Und dass sich nun eine Frau „Fänzi G“ und ein Herr „Hearty OH“ mit Gesang und Gitarre dieser Thematik widmen wollten\, das ließ fast eher eine heitere Sicht auf die Liebe erwarten. Aber spätestens\, wenn man sich die Mühe machte\, nach eventuellen sprachlichen Wurzeln für die Namen zu suchen und beim Englischen landete\, dann ergab sich schon einmal ein etwas anderes Bild. Hatte man es doch dann eher mit einer „phantasievollen“ Sängerin und einem „herzhaften“ Gitarristen zu tun.  \nLiebesseiten\nWas Iris Gerlach und Hans Hartmann\, die hinter diesen Pseudonymen stecken\, selbstverständlich sehr viel eher gerecht wird.  Doch wer nun ganz genau wissen wollte\, wie die Beiden das angekündigte Thema musikalisch umsetzen würden\, der musste erst einmal\, und durchaus räumlich zu sehen\, ihre Nähe suchen. Denn aus zu großer Ferne und umgeben von der dort herrschenden quirligen Lebhaftigkeit war nicht zu hören\, was diesen wunderbaren Auftakt zu Jazz im Schloss ausmachte. Denn schon nach ein oder zwei Stücken war klar\, dass hier die eher zärtlich melancholische Liebe im Mittelpunkt stand\, von Iris Gerlach mit wunderbar warmer Stimme besungen. Und einfühlsam und virtuos zugleich von Hans Hartmann auf der Jazzgitarre nicht nur begleitet\, sondern mitgetragen und befeuert.  \nGemeinsamkeiten\nUnd sieht man sich den für Musiker kurzen gemeinsamen Weg von Sängerin und Gitarrist an\, ist es umso erstaunlicher\, wie leichthändig und unaufgeregt sich dieses gegenseitige Verständnis zeigt. Gerade einmal zwei Jahre treten sie zusammen auf\, suchen sie für ihre Auftritte lieber die kleinen und intimeren „Locations“ in ihrem näheren Umfeld. Und so eine Atmosphäre brauchten auch unbedingt die Titel\, die sie an diesem Abend im wahrsten Sinne des Ausdrucks „zu Gehör brachten“. Ob sie nun am Ufer des „Blue River“ entlang wandelten oder die Zeit nach dem Auseinandergehen mit „After you’ve gone“ ins Gedächtnis riefen\, stets hatte man das Gefühl\, dass diese Stimme und diese Gitarre jetzt nicht grollen oder mit dem Schicksal hadern wollten. Da war häufig und viel eher eine so sanfte Wehmut\, dass man sich am liebsten mit den beiden in eine stille Ecke zurück gezogen hätte. Vielleicht noch ausgerüstet mit einer Flasche Wein und ein\, zwei Kerzen.  \nGefühlsseiten\nWeil nämlich Iris Gerlach\, die eine klassische Gesangsausbildung genossen hat und bereits auf so viele Auftritte in Chören und zu anderen Gelegenheiten zurück blicken kann\, dass sie ihr zu viel wurden\, mit sanfter Stimme mehr Gefühl entwickelte\, als manch andere mit viel Aufwand. Und Hans Hartmann\, den man im weiteren Umfeld von SOVIE schon lange und bei vielen Gelegenheiten als versierten Kontrabassisten erlebt hat\, mit seinen Interpretationen und Improvisationen auf der Gitarre nie der Versuchung erlag\, seinen musikalischen Möglichkeiten diese wunderbare Stimmung zu opfern. Weshalb man dann einfach nur mit diesem verrückten Herzen mitfühlte\, von dem „My Foolish Heart“ erzählte\, und einem selbst das leichte ferne Donnergrollen nicht aus dieser wunderbaren Stimmung riss. Schließlich gehört auch so etwas zur Liebe. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nBesetzung:\nFänzi G (alias Iris Gerlach):  Gesang  \nHearty Oh (alias Hans Hartmann):  Guitar loops und Improvisationen \nFänzi G und Hearty Oh setzen das Thema Liebe und seine zu gehörenden Emotionen in jazzige Balladen um. Am Mikrofon hören Sie die ausgebildete Sängerin Iris Gerlach und an der Jazzgitarre Hans Hartmann\, beide mit langjähriger Bühnenerfahrung. Frisch und live geloopte Harmonien sind die Grundlage für gefühlvolle Songs und verspielte Improvisationen. \n\nJIN JIM\nFusion aus Latin\, Jazz & Rock\nSamstag\, 6. Juli 2019\, Beginn: 20.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)\n[ps2id url=’#bericht2′]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos2′]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#musiker2′]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht2′ target=”/]\nKonzertbericht\nNaturgewalt\nDas war ein Intro\, wie es ein Fellini oder Godard nicht besser hätte in Szene setzen können. Die letzten Töne des herrlich selbstverständlich liebestrunkenen Duos Fänzi G & Hearty OH\, das „It’s All About Love“ nicht nur ein Versprechen sein ließ\, waren noch nicht einmal verklungen\, als aus dem fernen leichten Donnergrollen ein stetig ansteigendes Stakkato aus Blitz und Donner wurde. Untermalt von aufbrausenden Windstößen und auf den Tischen zerplatzenden Regentropfen\, die bald wie an Schnüren niederprasselten und selbst bekennende Naturmenschen unter schützendes Mauerwerk und die ausladenden Sonnenschirme im hinteren Teil der Schloss-Terrasse trieben. Doch noch nicht einmal eine Viertelstunde dauerte dieses beeindruckende Naturschauspiel an\, dann zog sich der Donner in andere Regionen zurück und nahm den Regen gleich mit. Sodaß flinke und viele freiwillige Hände mit Tüchern und Lappen Tische\, Bänke und Stühle trocken wischen konnten\, manche Vase\, vom Winde verweht\, wieder an ihren Platz stellten und damit gebührend das Bild schufen für den nächsten Gig.  \nSymbiose der Individualisten\nVon dem zu diesem Zeitpunkt wohl noch niemand so richtig ahnte\, dass er grossartiger und so viel mehr sein würde als das gerade erlebte Naturspektakel. Denn auf die im Vergleich zum Vorjahr etwa halbierte Bühne kamen vier Musiker\, die\, so anmaßend ist der Rezensent\, etwas ganz Neues\, so noch nicht Gehörtes erleben ließen\, nämlich das so rare Phänomen\, dass Musik physisch wird. Und seltsamerweise alle Gefühle\, zu denen der eine oder andere Mensch noch fähig ist\, zum Leben erwecken kann. Aber der Reihe nach. Die Gruppe heißt „Jin Jim“\, war\, wahrscheinlich aus Platzgründen\, im Flyer mit einem Repertoire aus Latin\, Jazz und Rock angekündigt. Was sich sehr schnell als schlicht und einfach viel zu kurz gegriffen herausstellte. Denn es ist eine Musik\, für die es offensichtlich noch keinen Namen gibt\, der muss wohl erst noch gefunden werden. Weshalb wir es hier fürs Erste und in Anlehnung an das Geschehene „Gefühlssturm“ nennen wollen\, was Gitarrist Johann May\, Daniel Manrique-Smith mit Querflöte\, Bassist Ben Tai Trawinski und Nico Stallmann boten. Sich jetzt jedem der vier Musiker im Einzelnen zu nähern\, das bedeutete allerdings nur\, ein ganz falsches Bild zu zeichnen. Denn unbeschadet der Tatsache\, dass jeder der Vier und immer wieder unüberhörbar aus einer ganz eigenen musikalischen Ecke kommt\, erlebt man selten\, kaum – nie? – eine solche Einheit. Mit „Jin Jim“ ist das ja eher als unmöglich Apostrophierte eingetreten. Dass nämlich vier Individualisten eine Einheit sein können. Der auch noch das schier Unmögliche gelingt\, immer so zu klingen\, als wären Spontanität\, das Improvisieren ihre zweite Haut.  \nMusik und Physis\nWas sich hier einmal wie ein Gewitter von Gitarren und Schlagzeug ankündigt\, kann so wie selbstverständlich zu Melancholie werden\, immer wieder und ganz gewollt von der Flöte mit Akzenten unterschiedlichster Farben versehen. Ein Bild\, dessen Entstehung etwas nachvollziehbarer wird\, wenn man weiß\, dass jeder der vier so unterschiedlichen Musiker seine Stücke schreibt\, die dann alle zusammen eine neue\, andere Welt auf den Himmel über dem Wasserschloss malten. Und doch ist diese Musik ganz und gar erdig. Der tiefe Bass lässt das Bauchfell erzittern\, die Gitarre kann aus Greisen Rock’n Roller machen\, das Schlagzeug mitreißende Gebirgsbach-Strudel schaffen – und ja\, ein ganz kleines bisschen erinnert die Flöte von „Frontman“ Daniel Manrique-Smith ein\, zwei Mal an Jethro Tull und Ian Anderson. Aber\, alle Jethro Tull-Freunde mögen es verzeihen\, schon zwei Töne später liegen Welten dazwischen.  \nHören statt schreiben\nUnd auch das sei nicht verschwiegen: diese Musik verbietet es eigentlich geradezu\, über sie zu schreiben. Weil sie schlicht unbeschreiblich ist. Weil Worte nicht einmal peripher wiedergeben können\, was auf dieser Bühne an diesem Abend auf der Terrasse des Wasserschlosses geschehen ist. Und selbstverständlich auch auf den Stühlen und Bänken davor. Ich habe es jedenfalls selbst in hunderten Konzerten noch nicht erlebt\, dass eine fast aggressive\, bisweilen fast hämmernde Musik so sehr berühren kann\, geradezu so herzzerreißend sein kann. Zum Glück gab es noch andere Zuhörerinnen und Zuhörer\, die so empfunden haben. Was zumindest vermeiden könnte\, über eine Therapie nachzudenken. Ein Gedanke allerdings\, dem SOVIE sogar allzu großen Schrecken nehmen würde. Wenn eine Einrichtung\, die sich psychisch erkrankter Menschen annimmt\, auf die Idee kommt\, derart grandiose Musiker mit derart grandioser Musik einzuladen\, da sieht das eher nach einem Nirvana aus. Zumindest für die Zeit des Konzertes. Deshalb an dieser Stelle und zum Auftritt von Jin Jim einfach nur noch ein Wort: Danke! Und an alle Anderen\, die dabei oder nicht dabei waren\, eine Empfehlung\, unbeschadet der Tatsache\, dass „live“ nun einmal „live“ ist: Die CD „Weiße Schatten“ von Jin Jim besorgen\, anständige Kopfhörer kaufen oder ausleihen – und dann mal schauen\, was der Verstärker hergibt. Das braucht diese Musik nicht. Aber dem Menschen\, der sie hört\, schadet es überhaupt nicht. Nur danach wird es etwas schwer. Man findet nicht so leicht zu dem Menschen zurück\, der auf „play“ gedrückt hat. PET \n\n[ps2id id=’fotos2′ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\nJinJim_JiS19_9752 JinJim_JiS19_9832 \n\n\n[ps2id id=’musiker2′ target=”/]\nBesetzung:\nJohann May: Guitar \nDaniel Manrique-Smith: Flute \nBen Tai Trawinski: Bass  \nNico Stallmann: Drums  \nAb etwa 20 Uhr verschmelzt die Kölner Band „Jin Jim” Latin\, Jazz und Rock: Rhythmisch hochkomplex\, dafür harmonisch zugänglich\, mit Einflüssen von Flamenco über indische Musik bis zum Pop.\nJin Jim gehören zu den „absoluten Senkrechtstarter Bands in der deutschen Jazzszene“ (NDR). Der stürmische Erfolg basierte auf der Innovation\, die ihnen mit ihrer Musik gelingt: Mit bisher unbekannter Wucht verschmelzen hier Latin\, Jazz und Rock. Eine Band mit perfekter Harmonie – vom strahlend klassischen Klang über die immer leicht aspirierte\, helle Färbung der lateinamerikanischen Musik bis zu wilden Jazz-Soli. Und wenn Manrique-Smith in sein Instrument hineinsummt\, -pustet\, -beatboxt und -singt\, darf man schon einmal an Ian Anderson von Jethro Tull denken. \nIm letztem Jahr schafften sie den Sprung zum legendären Plattenlabel ACT bei dem auch ihr neuestes Album „Weiße Schatten“ erschien: https://www.actmusic.com/Kuenstler/Jin-Jim \nMehr zur Band findet sich auf Ihrer Website: https://jinjim.com\nUnd was zum Hören und Schauen gibt’s natürlich auf ihrem Video Channel: https://www.youtube.com/channel/UCQe3WAHfxEOvi6aB7vDeswg\nLogisch ist Jin JIm auch auf FB: https://www.facebook.com/jinjimmusic?ref=hl
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Diese Jungs und ihre Frontfrau haben einfach das nötige Adrenalin und die physische Konstitution für einen Funk\, der Funken sprüht. \nNichts für Fuß-Wipper\nDer geht dann auch übers Ohr direkt in den Rest des Körpers\, versetzt diesem wellenförmige Stromstöße\, und man weiß schon recht bald\, dass nach einer vielleicht etwas ruhigeren Sequenz gleich der nächste Energieschub kommt\, bei den Musikern und für das Publikum. Stellen wir die Musiker und Sängerin also mal kurz vor\, denn für lange Reden haben die sechs Bandmitglieder sowieso nicht allzu viel übrig. Da ist einmal der Kopf der Band und Drummer Tomi Salesvuo. Er kreiert die Stücke\, produziert sie\, moderiert ein bisschen\, ist eine der Backing Vocals und einfach Leader of the Gang. Und Drummer vom Kopf bis in die Spitzen der Drumsticks. Weshalb uns Taru Ratilainen wohl nicht böse ist\, dass sie erst als Zweite genannt wird\, am Selbstbewusstsein der Power-Frau mit ebensolcher Stimme wird das sowieso nicht kratzen. Denn es ist geradezu ein Wunder\, dass auf dieser Länge so viel Atem\, Rhythmus\, Gefühl und Wucht untergebracht werden konnten. \nWenn der Funk rockt\nDann haben wir noch die eher unaufgeregten aber immer präsenten Ilmari Aitoaho am Keyboard und Heikki Laine am Bass\, wohingegen Ukko Heinonen mit Saxophon und Querflöte in den Soli schon auch mal was fürs Auge bietet. Doch in erster Linie und insbesondere vom Saxophon sind natürlich die Ohren begeistert\, weil sich hier schon mal Präzision mit Entfesselung paart. Womit wir schon den galanten Übergang zu Matias Kiiveri haben. Auch er beteiligt sich am Gesang\, ist aber vor allem mit seiner Gitarre liiert\, manchmal geradezu verwachsen. Dann nämlich\, wenn aus jedem Ton herauszuhören ist\, dass dieser Ton Gefühl pur ist. Und er hat gewaltige Gefühle\, dieser Elektro-Gitarrist. Die mitreißen bis hinein ins Zentrum eines Zyklons\, der jede Rockband in den Olymp und direkt zwischen Led Zeppelin und Deep Purple katapultieren würde. \nFunk\, Fusion und Freude\nDas sind dann die Momente\, wenn sich Funk und Pop begegnen\, wenn der Titel ihrer zweiten\, auch auf Vinyl erschienenen LP Programm wird: Rhythm! Oder auf einmal „aus dem hitzigen\, quicklebendigen\, fast atemlosen Sound“\, wie ihn ein Rezensent mal beschrieb\, Soul-Elemente auftauchen\, sogar Herbie Hancock grüßen lässt. Oder mit allen Instrumentenstimmen geradezu wuchtig Symphonisches kreiert wird. Um dann als Kontrastmittel mit geradezu zärtlich anmutenden Balladen den Puls wieder einigermaßen zu stabilisieren\, die Möglichkeit zu bieten\, Kraft zu schöpfen für den nächsten Ritt zum Olymp des Funk. Die dazu passenden Songtitel lauten dann auch „We Got It Good“ oder „What Do You Need?“\, und die Antwort auf die Frage ist mehr als simpel: More! Und das gab es dann glücklicherweise auch noch. Nämlich die Single\, die demnächst erscheint\, als Encore. Und für die gibt es nur ein Wort: Wow!!!!  Bleibt jetzt nur noch das klitzekleine Problem\, dem werten Sovie-Publikum\, das nicht dabei war\, klar zu machen\, was es da versäumt hat. Und wenn das geklärt ist\, muss man diese Funk Attacke unbedingt noch einmal einladen. Am besten für ein Open Air. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’media’ target=”/]\nMal reinhören?\nVideo auf Youtube:\n \nWebsite: http://eastfunkattack.com \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nMusiker\nZwei Dinge haben die finnische Eishockey-Nationalmannschaft und EAST FUNK ATTACK gemeinsam: Erstens\, die Herkunft. Zweitens\, dass es richtig zur Sache geht. Tolle Musik\, die so kraftvoll ist\, dass man auf sich selbst aufpassen sollte. \nOb Solistisch\, wie etwa die junge Sängerin Taru Ratilainen\, oder als ganze Formation\, diese Band weiß zu überzeugen und bringt jeden zur guten Laune und zum Tanzen. Let’s have a Funk Party. \n”Tomi Salesvuo produziert mit seiner EAST FUNK ATTACK Band sehr ehrgeizige Rhythmusmusik im Stil der 70er Jahre so\, dass man behaupten kann\, dass diese Art von energetischem Album bisher noch von keinem finnischen Künstler gehört wurde.“ \nPale Saarinen (Jazzrytmit) \nUnd da sich jetzt auch das Ristorante La Barca hier etabliert hat\, wird unser Wasserschloss nun auch endlich Teil der Adlberger Nacht!! Und dafür schaffen wir eine ordentliche Packung finnischen Funk herbei! Der macht wach\, schafft gute Laune und geht ordentlich in die Beine. Einfach mal reinschauen!
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DESCRIPTION:Jazz-Pop mit Ohrwurmgarantie\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nTango ohne Klischees\nWer beim Schlüsselwort Tango sofort an südländische Damen mit nachtschwarzem Haar und ebensolchen Kleidern denkt\, in Gesellschaft von einem ähnlich gekleideten Herrn selbiger Provenienz\, der vielleicht auch noch eine Rose quer im Mund trägt\, der musste beim Auftritt des Duos „stringmade“ Abstriche machen. Zumindest\, was solche Klischees betrifft. Denn nicht nur\, dass Miriam Peter aus dem hohen Norden nach Bayern kam\, Andreas Seifinger in Mühldorf sein Domizil hat\, dieses Duo spielt den Tango auch noch ganz bewusst und sozusagen gegen den Strich auf zehn Saiten. Weit und breit ist also kein Bandoneon zu sehen\, geschweige denn zu hören\, von ihnen wird der Tango mit Violine und Gitarre zu Gehör gebracht. Und siehe da\, man hat weder das nachtschwarze Haar\, noch die Rose mit dazugehörigem Herrn oder ein Bandoneon vermisst. \nBeste Handarbeit\nGanz im Gegenteil will man sich beispielsweise „La Cumparsita“\, einer der absoluten Klassiker des Genres\, gar nicht mehr in einer anderen Version vorstellen\, wenn man sie von diesem Duo und auf diese Art und Weise gehört hat. Denn das macht das besondere Vergnügen mit der Musik von „stringmade“ aus: Sie spielen\, als wäre dieser Tango ebenso für ihre Instrumente und ihnen auf den Leib geschrieben wie der berühmteste Maiskolben der Welt und des Tango Argentino\, also „El Choclo“\, oder auch der „Libertango“ eines Astor Piazzolla\, dem Vater des Nuevo Tango. Erfreulicherweise wurde auch nicht einmal ansatzweise von Miriam Peter und Andreas Seifinger der Versuch unternommen\, argentinischer als beispielsweise ein Luis Borda zu wirken\, oder wie Juan D’Arienzo\, genannt „El Rey del Compás“. Da fällt einem natürlich gleich das Wort „authentisch“ ein\, und seine Umsetzung machte dieses Konzert zu einem Vergnügen voller Leichtigkeit. \nGediegene Ausbildung\nWas sofort etwas verständlicher wird\, wenn man sieht\, wo die Violinistin und Bratschistin und der Gitarrist ihre Ausbildung genossen haben. Da müssten renommierte Hochschulen für Musik und Theater und Konservatorien aufgezählt werden\, vielleicht Erwähnung finden\, dass Andreas Seifinger auch für „Live Music Now“ Musik gemacht hat\, die im Wasserschloss Taufkirchen bestens bekannte Stiftung Yehudi Menuhins. Beschränken wir uns also auf die aktuellen Aktivitäten. Dass die Beiden zum Beispiel auch mit „friends“ auftreten\, sodaß Kontrabass und Percussion hinzu kommen und damit lateinamerikanische Ohrwürmer ebenso wie Hits der Pop-Musik oder Klassiker der Klassik. Außerdem spielt und spielte Miriam Peter im Ensemble der Münchner Kammeroper\, an der Staatsoper München oder im Kölner Kammerorchester. Während Andreas Seifinger nicht nur seit fast 20 Jahren mit der baierischen Institution „Zapf’nstreich“ mit Rudi Zapf durch die Lande tourt\, sondern sich auch im Gitarrenduo „Spanish Delight“ der iberischen und lateinamerikanischen Musik verschrieben hat. \nZehn Saiten und großer Chor\nEine Vielseitigkeit\, die auch an diesem Konzert nicht spurlos vorüberging\, einmal davon abgesehen\, dass ja versprochen war\, dass der Tango selten allein käme. Also gab es einen keineswegs anrüchigen Besuch in einem „Bordell“\, wie es Astor Piazzolla sah; es wurde der Beweis angetreten\, dass auch Finnen Tango können; Walzerklänge waren zu hören und eine „Michelle“\, wie sie die Beatles sicher noch nicht gehört haben\, nämlich durchaus „tango-esk“. Doch so richtig verschmolzen Musik und Publikum nach Ausflügen in die Welt der Oper oder in den Wiener Untergrund bei jenem legendären „Kriminaltango“\, der Ende der 1950er Jahre nicht nur wegen Heidi Brühl und Peter Alexander die Menschen wohlig erschauern ließ. Als ob schon stundenlang geprobt worden wäre\, schmetterten annähernd 100 Konzertbesucher begleitet und geleitet von Miriam Peter und Andreas Seifinger diesen Schlager\, dessen allzu frühes Ende sie nur verschmerzten\, weil es noch Zugaben gab. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’media’ target=”/]\nMal reinhören?\nHörprobe:\n \nWebsite: http://stringmade.de \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nMusiker\nDas Saitenduo Stringmade mit Miriam Peter (Münchner Kammeroper u.a.) und Andreas Seifinger (Zapf´nstreich u.a.) bringt den Tango auf seine ganz eigene Art zum Klingen: meisterhafte Musik\, handgemacht\, auf zehn Saiten – stringmade eben! Darüber hinaus versprechen musikalische Saitensprünge in mehr und weniger verwandte Genres einen mitreißenden und vergnüglichen Sonntag Nachmittag. \nAußerdem möchten mir mit dieser Veranstaltung die Tradition der Yehudi Menuhin Stiftung ab diesem Jahr in Eigenregie (inkl. Gage und Kosten!) fortsetzen\, vor dem Hauptkonzert im Wasserschloss auch einen Auftritt in einer sozialen Einrichtung Taufkirchens zu organisieren. STRINGMADE wird also um 14 Uhr zusätzlich noch im Seniorenzentrum Pichlmayr auftreten.
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DESCRIPTION:Klavierkonzert\n[ps2id url=’#program’]Programm[/ps2id] [ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’program’ target=”/]\n\nProgramm PDF \n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nVom Münchener Gasteig in den Festsaal des Wasserschlosses\nSieht man sich an\, was dieser Musiker schon alles erreicht hat\, auf welchen Feldern er erfolgreich tätig ist\, dann erscheint es einem schon ungewöhnlich\, dass es diesen mit Preisen geradezu schon überhäuften Pianisten auch in den Festsaal des Wasserschlosses verschlägt. Aber wie in so vielen Fällen des Lebens\, gibt es auch dafür plausible Erklärungen. Eine wäre zum Beispiel\, dass der Pianist Lukas Klotz trotz aller Preise und trotz der Konzerte in Italien\, Spanien oder Portugal menschlich und durchaus auch musikalisch auf dem Boden seiner oberpfälzischen Wahlheimat geblieben ist. Hat er doch unter anderem in Regensburg einen Lehrauftrag an der Universität\, ist dort außerdem Musikpädagoge an einem Gymnasium und Mentor vieler „Jugend musiziert“-Wettbewerbe gewesen. Lukas Klotz hat offensichtlich ein im Wortsinne fundamentales Selbstverständnis als Musikpädagoge und Pianist. \nDer mit dem Flügel spricht\nBodo Gsedl\, Vorstandsvorsitzender und Impresario aus Leidenschaft\, brachte es auf den Punkt: Der Bechstein-Flügel\, zumeist stiller Beobachter des musikalischen Geschehens im Festsaal des Wasserschlosses\, sei begeistert von diesem Gast\, der ihn wieder einmal seiner wahren Bestimmung zuführe. Und der Flügel war es hörbar und das auch vom Programm an diesem späteren Sonntagnachmittag. Das mit Werken von Bach\, Haydn\, Grieg und Felix Mendelssohn-Bartholdy selbst für erprobte und langjährige Kenner und Liebhaber von Klavierkonzerten kaum Wünsche offen ließ. So ist Bachs Partita II c-moll zwar vom Komponisten als „Clavierübung“ bezeichnet worden. Ist aber nicht dazu gedacht und komponiert\, um Schülern zur Übung zu dienen. Vielmehr ist diese Komposition\, die die im französischen Barock gepflegte Satzfolge erweitert\, vor allem Beweis für das hohe Niveau ihres Urhebers. Und verlangt insofern auch vom Interpreten höchstes Können. \nZeiten-Reise\nVom Barock zur Wiener Klassik führte sodann Lukas Klotz sein höchst konzentriertes Publikum mit einer Sonate Joseph Haydns\, die\, vielleicht vom Blick nach draußen unterstützt\, sogar ein wenig frühlingshaft anmutete. Während die drei Auszüge aus Edvard Griegs „Lyrischen Stücken“\, über die Jahrzehnte komponiert und insofern auch wie ein Tagebuch zu interpretieren\, von einer eher etwas nordisch-nebelumwobenen Romantik geprägt erschienen. Mit viel Bedacht vom Pianisten behandelt und interpretiert. Denen sodann vielsagende „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy folgten\, so mitreißend von Lukas Klotz interpretiert\, dass sich das ansonsten andächtig lauschende Publikum die auch hier mehr als berechtigten Bravo-Rufe nicht mehr verkneifen konnte. \nGelöster Ausklang\nVielleicht lag es am Auftrittspensum\, schließlich hatte Lukas Klotz am vorangegangenen Wochenende ja im Münchener Gasteig gespielt. Jedenfalls erlebte man ihn in vor allem äußerlich so richtig losgelöst erst bei den beiden Zugaben\, durfte jetzt sogar eine jazzig daherkommende Interpretation dieses höchst professionellen Klassik-Pianisten genießen\, die\, vielleicht ja zu Unrecht\, an einen Song Till Krügers denken ließ. Lukas Klotz ist vor Jahren und zum ersten Mal im Wasserschloss als musikalischer Botschafter der Yehudi Menuhin-Stiftung „Live Music Now“ aufgetreten. Es wäre dem Publikum und vor allem auch dem Bechstein-Flügel mehr als zu wünschen\, dass er\, obwohl längst auf internationalem Parkett zu Hause\, bald wieder den Weg nach Taufkirchen nimmt. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’media’ target=”/]\nUnd wer mal reinhören möchte: Zum Niederknien!\n \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nAuf dem Programm stehen dieses Mal die Partita c-Moll BWV 826 von Johann Sebastian Bach\, eine Auswahl der »Lyrischen Stücke« von Edward Grieg und Mazurken von Frederic Chopin. \nLukas Klotz ist vierzehnfacher Preisträger bei internationalen Wettbewerben; achtmal wurde er mit einem 1. Preis ausgezeichnet\, mehrmals erhielt er den ‘Primo Premio assoluto‘.\nInternational erregte er Aufsehen mit seinem kraftvollen\, virtuosen und gleichermaßen sensiblen Klavierspiel\, das höchste technische Qualität mit emotionaler Tiefe verbindet. Werktreue\, tiefes Verständnis für Aufbau und Form\, pianistische Brillanz und verinnerlichtes Spiel bestimmen seine Interpretation. Weitere Infos zu seiner musikalischen Karriere stehen HIER \nSein Repertoire reicht von Bach und Scarlatti bis zu den zeitgenössischen Komponisten; dabei deckt er die gesamte Bandbreite des Instruments ab: Klavier solo\, Konzerte mit Orchester\, Kammermusik und Liedbegleitung. \nSeit fast 20 Jahren ist Lukas Klotz ein vielgefragter Konzertpianist im In- und Ausland. Als Stipendiat der von Yehudi Menuhin initiierten Stiftung “live music now” trat Lukas Klotz 2004 das erste Mal in unserem Schloss auf. Und dann kam er immer wieder zu uns zurück: 2006\, 2007\, 2010 und 2016. (Link:https://sovie-ev.de/veranstaltung/lukas-klotz-klavierrezital) Seit mehreren Jahren ist er zudem Mitglied in unserem Verein. \nWebsite: http://www.lukas-klotz.de
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SUMMARY:RIEKE KATZ
DESCRIPTION:Jazz-Pop mit Ohrwurmgarantie\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nTaffer Auftakt\nEs mag ja Menschen geben\, die gerade Künstlerinnen und Künstler lieber als Wesen von einem etwas anderen Stern betrachten\, also weniger als Menschen wie du und ich. Ich tendiere zur anderen Fraktion. Wenn es „menschelt“\, das weckt meine Sympathien. Und so hatte Rieke Katz\, gerne – und wie ich finde nicht unbedingt zu Recht – als Jazz-Pop-Vocalistin apostrophiert\, bei mir schon einen kleinen Bonus\, bevor sie auch nur einen einzigen Ton gesungen hatte. So eindrucksvoll waren ihre bedrohlich funkelnden und eigentlich eher sanft rehbraunen Augen\, weil ein Bandmitglied irgendwie ein bisschen aus dem Zeitfenster gefallen war. Und so\, ganz sicher nur versehentlich\, nicht nur Rieke Katz und drei weitere Bandmitglieder warten ließ\, sondern auch das Publikum. \nStringente Professionalität\nUnd so etwas ist für die ausgebildete Jazz- und Pop-Sängerin und Songwriterin ganz offensichtlich undenkbar. Weshalb wir uns nun basierend auf dieser Information genüsslich der Musik zuwenden können. Denn dieser Abend im Festsaal des Wasserschlosses war nicht nur mit dem Titel ihres aktuellen Albums überschrieben\, dieses „That’s me!“ war auch Programm. Sicher nicht alle Facetten aufgreifend\, zu denen diese durchaus kraftvolle und dann auch mitunter fast gläsern helle Stimme fähig ist. Schließlich tritt Rieke Katz auch in anderen Konstellationen und mit anderem Repertoire auf. Aber auf jeden Fall ein bisweilen fast schon etwas wagemutiges „Crossover“ bietend\, also zwischen Jazz\, Funk und Swing oder auch zwischen Rock\, Pop und R&B wandelnd. Und das mit viel Selbstverständnis und einem durchaus durchgestylten Konzept. \nGut aufgehoben\nWeshalb sie mit ihren musikalischen Mitstreitern geradezu einen Kontrapunkt setzte. Was ihre drei Mitstreiter\, nämlich Rocco Dürlich auf der E-Gitarre\, Konrad Hinsken am Keyboard oder Flügel\, Heiko Duffner am ebenfalls verstromten Bass und Sebastian Kraus an den Drums boten\, war nämlich streckenweise durchaus mehr als solides Handwerk. Was spätestens immer dann unüberhörbar war\, wenn solistische Akzente gesetzt wurden. Wenn es keinen Zweifel gab\, wo das jeweilige musikalische Herz schlägt. Und so kann Gitarre und Bass gefahrlos unterstellt werden\, dass sie dem klassischen Rock wohl nicht abgeneigt sind. Gelang es ihnen doch\, an große Saitenzupfer dieser Ära zu erinnern. Während der Herr über 52 weiße und 36 schwarze Tasten ganz zweifellos den Jazz bevorzugt und so für Highlights sorgte. Schade nur\, dass Sebastian Kraus die Rolle als verlässlicher Drummer bis auf ein einziges bemerkenswertes Solo beibehielt. \nZweisprachige Songwriterin\nWomit wir schon bei einer weiteren Besonderheit von Rieke Katz sind\, die es vom Schwarzwald nach Karlsruhe verschlagen hat. Der Liebe wegen\, wie sie bekannte. Die eigenen Texte sind nämlich\, die Vermutung ist wohl erlaubt und wurde auch durch die Moderation bestätigt\, von ganz persönlichen Erlebnissen und Sichtweisen geprägt. Oder etwas salopper ausgedrückt: das Leben hat ihr ins Songbuch geschrieben\, wenn sie sich zum Beispiel wünscht\, dass sie nein sagen könnte. Womit\nwir schon bei der anderen Besonderheit wären. Ja\, Rieke Katz singt auch Deutsch\, und außerdem covert sie Gershwin oder Lady Gaga. \nEin besonderer Moment\nWas für den Beobachter im Hintergrund zu unverhofftem Vergnügen führte. Und ihn darin erinnerte\, welches eigentlich der hauptsächliche Grund für diese Konzerte ist. Dass nämlich angeblich normale Menschen mit Menschen\, die einfach etwas anders sind als der Rest\, zusammen Musik hören und vielleicht auch ein bisschen zusammenfinden. Auslöser dafür: Lady Gaga. Und die vorausgeschickte Vermutung von Rieke Katz\, dass wohl jeder diesen Song erkennen werde. Tat dann vermutlich auch der Großteil der Besucher. Doch wie sich die Freude darüber ausdrückte\, das trennte die Spreu vom Weizen. Weshalb sich der Beobachter\, vielleicht auch etwas bedingt durch den höchst professionellen Auftritt von Rieke Katz\, wünscht\, sich einfach öfter mal wie die Minderheit bei diesem Konzert freuen zu können. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’media’ target=”/]\nMal reinhören?\n \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nRieke Katz\, Vocals\nRocco Dürlich\, Guitar\nKonrad Hinsken\, Piano\nHeiko Duffner\, Bass\nSebastian Kraus\, Drums\, Vocals\, Guitars \nMit wunderbarer Leichtigkeit mischt die Karlsruher Sängerin Rieke Katz ihr Repertoire aus Chansons\, Funk\, Swing\, Rythm & Blues. Mal in deutscher\, mal in englischer Sprache. Davon schreibt sie vieles selbst und Ihre intelligenten Texte gehen einher mit einer wandlungsfähigen Band und kreativen Melodien\, die einem im Ohr bleiben und nach Hause begleiten. Aber auch Standards von Gershwin oder Lady Gaga gewinnt sie neue Seiten ab. \nWebsite: http://www.rieke-katz.de/
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DESCRIPTION:Gypsy Swing im Stil von Django Reinhardt\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nMediterranes Feeling im Winter\n Draußen eher frostiges Winterwetter in etwas dunklerem Grau. Drinnen vielleicht einen sonnenhellen Strand vorm geistigen Auge\, angenehme Badetemperaturen und Urlaubsgefühle im Hinterkopf. Letzteres insbesondere bei Menschen\, die wissen\, wo Saintes-Maries-de-la-Mer liegt\, und dass dort immer noch und wie vor 30 Jahren vor allem Roma alljährlich Ende Mai zusammenkommen\, um die schwarze Sara\, die Schutzheilige der „Gitans“\, zu ehren. Und natürlich um Musik zu machen\, nämlich in den Straßen dieses Ortes inmitten der Camargue mitreißenden Gypsy-Jazz zu spielen. Wie er insbesondere durch den in Belgien geborenen Gitarristen Django Reinhardt in den 1930er Jahren seinen Siegeszug antrat. Entstanden aus der Liaison von Valse Musette und Swing\, und damit das erste Kind des Jazz\, das auf europäischem Boden geboren wurde. \nHang zum Süden \nUnd dass die drei Musiker\, die für solche Anwandlungen sorgten\, weder Gitans sind noch aus den 1930er Jahren stammen\, sondern aus der Fuggerstadt Augsburg in das einstige Wasserschloss der Fugger gekommen waren\, das war nun wirklich kein Handicap. Einmal abgesehen davon\, dass sie selbst rein äußerlich durchaus ins mediterrane Saintes-Maries-de-la-Mer passen würden\, ihre musikalische Expertise macht es geradezu zwingend\, sie wie selbstverständlich in südlichen Gefilden zu sehen. Denn Titel wie „Les yeux noirs“ oder selbst Kurt Weills „Mackie Messer“ ließen nicht nur an die andalusische Gitarre denken\, die Michael Gerle spielt. Sie zeigten auch\, dass die drei Musiker außerdem bekennende Jünger Django Reinhardts sind. Die zudem ihrem Trio den Namen „Allégresse“ gegeben haben. Was natürlich dem Französischen entstammt und nichts anderes heißt als „Jubel“\, „ausgelassene Freude“! \nEin Name ist Programm \nUnd wenn man sich jetzt auch nicht vorstellen muss\, dass Sologitarrist Michael Gerle\, Markus Drescher auf der Rhythmusgitarre und Joschi Hofmann am Kontrabass mit Jubelrufen auf die Bühne des Festsaals stürmten\, um ausgelassen ihr Publikum mit Gypsy und dem einen oder anderen Ausflug in etwas andere Gefilde des Jazz zu begeistern\, dass sie Freude an dieser Musik und an solchen Auftritten haben\, das war unverkennbar. Und machte einen guten Teil des Charmes dieses Konzertes aus. Zeigte\, dass bei diesem Trio\, 2012 gegründet\, auch nach dem angeblich verflixten siebten Jahr noch ein mitreißendes Zusammenspiel möglich ist. Kein Wunder\, dass sich mancher im Publikum davon anstecken ließ und den gerade erkannten Titel wenigstens mit summte\, um auch mitzumachen. \nTrio mit Spitze \nUnd wenn auch eine solche Formation in diesem Genre mit dem Rhythmus steht und fällt\, Markus Drescher und Joschi Hofmann mit Gitarre und Bass diesbezüglich die Säulen waren\, auf die gebaut wurde\, Michael Gerle und seine Sologitarre waren eindeutig die im wahrsten Sinne des Wortes treibende Kraft. Musiker und Gitarre setzten die Akzente\, die selbst oft gehörte Standards noch einmal in einem etwas anderen Licht erscheinen ließen. Was dann auch nicht unbedingt verwundert\, wenn man sieht mit wem der freie Musikpädagoge zusammenarbeitet. Und wem dann auch noch der Name Johann Peter Gampl geläufig ist\, sie oder er dessen Arbeit als Chorleiter und Komponist in Erding kennt\, dann ist das durchaus erhellend\, in diesem Zusammenhang zu erfahren\, dass Peter Gampl einer der prägenden Lehrer für Michael Gerle war. Fazit wieder einmal: Es hatte sich gelohnt\, der Kälte draußen zu trotzen. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’media’ target=”/] \nMal reinhören? \n \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nInfos zu Allégresse\nMichael Gerle\, Sologitarre\nMarkus Drescher\, Rhythmusgitarre\nJoschi Hofman\, Kontrabass \nAllégresse – das kann man mit Lust\, Freude oder Begeisterung übersetzen; und so zieht das lustvolle\, energiegeladene Spiel des Trios die Zuhörer von Beginn an in seinen Bann. Allégresse spielen Jazz-Standards der 20er und 30er Jahre im Stile Django Reinhardts. \nAn der Sologitarre überzeugt Michael Gerle dabei sowohl durch technische Brillanz als auch durch die Bandbreite virtuoser musikalischer Ideen. Unterstützt wird er dabei von Markus Drescher an der Rhythmusgitarre und Joschi Hofmann am Kontrabass\, eine verlässliche Basis für die stilistische Reise zwischen Gypsy-Swing\, Jazz Manouche und Latin. \nAllégresse Gypsy Jazz Trio – leidenschaftlicher Live-Jazz auf höchstem Niveau – energiegeladen und virtuos. \nWeitere Infos zur Band auf: http://allegresse.de
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SUMMARY:EAMONN McCORMACK
DESCRIPTION:Irish Blues Rock\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nZeitreise\nEs hat nur ein paar Sekunden gedauert\, und schon war man mehr als 30 Jahre zurückversetzt. Um genau zu sein\, das Konzert von Rory Gallagher\, an das hier gedacht wird\, war am 5. April 1976 in München\, und zugegebenermaßen waren damals die Haare noch etwas länger und üppiger. Was übrigens auch für einen guten Teil des Publikums im proppenvollen Festsaal des Wasserschlosses Gültigkeit hatte. Das in der Mehrzahl in den 1970er Jahren den irischen Blues- und Rock-Gitarristen ebenfalls in München hätte sehen und hören können\, ohne dass Pappi oder Mutti hätten mitkommen müssen. Weshalb dann auch die Pumps mit Leopardenmuster eher von Zalando stammten\, und die Marken-Jeans nicht mehr ganz so hauteng getragen wurden wie damals. \nIndividualist mit Vorbild\nUnd der\, der diese Zeitreise mit seiner Gitarre möglich machte\, er war im Jahr 1976 gerade mal 14 Jahre alt\, spielte damals allerdings schon seit fünf Jahren akustische Gitarre\, war schon mit ihr und Gesang bei kirchlichen Events aufgetreten. Doch das war für Eamonn McCormack\, den Jungen aus Dublin\, bald ein bisschen zu langweilig\, und er kaufte sich seine erste E-Gitarre\, um Idolen wie den Slade\, Jimi Hendrix oder Thin Lizzy nachzueifern. Und natürlich dem Landsmann Rory Gallagher. Und wie für diesen sind Blues Rock oder bisweilen hardrockiger Blues\, je nach Sichtweise\, das bevorzugte musikalische Genre von Eamonn McCormack geworden. Und er ist auch Singer und Songwriter geworden\, gönnt sich bisweilen sogar eine ruhige Ballade. \nRock me all night long\nUnd den Prinzipien eines Rock-Musikers blieb Eamonn McCormack natürlich auch an diesem Abend treu. Optimal und soundtechnisch perfekt von Eddy Karg auf der Bassgitarre und Max Jung-Poppe an den Drums mehr als nur begleitet. Beide unverkennbar Vollblut-Musiker\, die\, wohl halb so alt wie der Leader of the Gang\, unüberhörbar den Blues Rock verinnerlicht haben und schon im letzten Jahr mit dem Iren auf Tour waren. Der seinerseits dann mit der Gitarre und durchaus auch bei seinen eigenen Songs an die Fender Stratocaster Rory Gallaghers erinnerte\, ohne deswegen sein ganz eigenes\, charakteristisches Spiel aufzugeben. McCormack stand mit dem Ur-Gestein des Blues Rock schon auf der Bühne\, versucht aber nicht\, ihn zu kopieren. Und das machte das große Vergnügen aus. Nämlich einerseits in Erinnerung zu schwelgen\, und andererseits stets das Gefühl zu haben\, alles zum ersten Mal zu hören. \nDie andere Seite\nMüßig ist es\, die gespielten Titel aufzuzählen. Um zu verstehen\, was dieser Mann seiner E-Gitarre an Tönen und Tempo eher entreißt als entlockt\, muss man ihn einfach hören. Was dann natürlich auch für seine Ausflüge in die Welt der tief gehenden Gedanken und Balladen gilt. Wenn Bass und Schlagzeug Pause haben\, er im Publikum sitzt und mit einer fast fragilen Stimme seinen Gefühlen Lauf lässt. Da darf sich dann auch die Rock-Gemeinde etwas erholen\, Kraft schöpfen für den Endspurt\, der den Instrumenten und den Musikern noch einmal alles abverlangte. Wobei man etwas neidisch anerkennen musste. Dass nämlich der Mit-Fünfziger McCormack\, der an Jahren sein großes Idol bereits übertroffen hat\, trotzdem auffallend wenige Schweißperlen auf der Stirn hatte. Zumindest was Drugs und Alkohol betrifft\, hat Eamonn McCormack vermutlich Rory Gallagher nicht nachgeeifert. Dafür hat er dem Blues Rock eine Vitamin-Spritze verpasst. Der Mann aus Dublin ist für den Blues Rock geradezu ein Jungbrunnen. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’media’ target=”/] \nEamonn McCormack auf youtube\n \n﻿﻿ \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]In der Tradition eines Rory Gallagher\, Phil Lynott und Gary Moore\, trägt nun Eamonn McCormack die Fackel des Irish-Blues-Rock in die nächste Generation weiter. Sein neues Album „Like there´s no tomorrow“ wurde mit Gary Moore’s Bassist und Schlagzeuger eingespielt. Gary selbst gefiel Eamonns Musik. McCormack spielt High Energy Irish Blues Rock. Quer durch die Clubs und Festivals Europas hinterließ er in den letzten Jahren faszinierte Zuschauer. Gleich zwei höchst arrivierte Alben wurden mit „Heal My Faith” und „Kindred Spirits” veröffentlicht\, letzteres mit Featurings von Rory Gallagher\, Jan Akkerman und Herman Brood. \nEamonn arbeitete\, spielte und tourte mit Johnny Winter\, Rory Gallagher\, ZZ Top\, Nils Lofgren\, Pat Travers\, Walter Trout\, Popa Chubby und Brian Robertson (ex. Thin Lizzy) und neuerdings auch mit Gary Moore Mitgliedern\, mit denen er das Doppelalbum „Like There’s No Tomorrow“ eingespielt hat. Aber keine Sorge\, Eamonn McCormack ist in keinster Weise ein Tribute Guitarist\, sondern trägt seine ganz eigene\, originelle\, eingeborene Handschrift. Seine Passion für den Blues hat ihm den Respekt gerade der Legenden eingebracht\, zu denen er aufstrebt. \nBegleitet wird McCormack von Eddy Karg an der Bassgitarre und Max Jung-Poppe am Schlagzeug.
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SUMMARY:ENGELRAUSCH
DESCRIPTION:Weihnachten mit Groove!\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nKrönender Ausklang\nEine Adventszeit kann so schön sein\, wenn sie einmal zumindest musikalisch fernab vom immerwährenden Last Christmas\, Jingle Bells und anderer Kaufhaus-Musik zelebriert wird. Und wenn es dann auch noch drei exzellente Musiker sind\, die zelebrieren respektive weihnachtliche Lieder in einem ganz neuem und anderem Gewand daherkommen lassen\, dann wird ein vorweihnachtliches Volkslied zum Programm. „Lasst uns froh und munter sein“ intonierten Martin Wagner\, Hanns Höhn und Andreas Neubauer\, und mehr als munter ging es bei diesem letzten Konzert des Jahres ohne jede Einschränkung weiter. Was aber nicht hinderte\, dass einem heiter und schwungvoll weihnachtlich zumute wurde. Denn völlig zu Recht war dieses Konzert als „Engelrausch“ angekündigt\, weshalb dann auch die Volksweise „O du fröhliche“ den Zustand\, der sich im Laufe dieses letzten Konzerts des Jahres einstellte\, korrekt wiedergab. \nEngel ohne Tempolimit\nEigentlich sollte man es ja nicht laut hinaus posaunen\, aber nachdem es sich nach diesem fulminanten Auftritt wohl sowieso nicht verheimlichen lässt\, hier die ganze Wahrheit: Diese drei Engel kommen nicht „hoch vom Himmel her“\, sondern sorgen schon seit einem Jahrzehnt auf Erden als „Tango Transit“ für zwar wahrlich himmlische aber letztendlich dem Namen dieser Formation stets gerecht werdende Musik. Denn für sie scheint Tango mit seiner expressiven Emotionalität vor allem Brückenschlag zu sein zu Blues\, Klassik\, Drum’n’Bass oder Funk. Und das in einer nicht ganz alltäglichen Besetzung. In der zwar Martin Wagner mit dem Akkordeon eine führende und tragende Rolle spielt\, aber Hanns Höhn auf dem Kontrabass und Andreas Neubauer am Schlagzeug stets und sensibel Partner auf Augenhöhe sind. Was es allen Drei zu diesem Anlass ermöglichte\, mit bisweilen geradezu irrwitzigen Tempo und virtuos selbst durch eine Weihnachtsliederlandschaft zu rauschen.  \nBisher nicht gekanntes Vergnügen\nSo waren dann auch die „Kinderlein“\, die zur Krippe in Bethlehems Stall kommen sollten\, eine ziemliche Rasselbande\, und selbst Ochs und Esel wippten hier mit den Hufen. Es rockten die Engelein\, die Hirten jazzten sich durchs Weihnachtswinterland\, und natürlich waren mit diesen Musikern auch die bluesigen Momente wie geschaffen\, um die Herzen selbst im schönen Bayern weihnachtlich zu erwärmen. Und wer ihre Version von „Es wird scho glei dumpa“ gehört hat\, der hat wohl das Wunder begriffen\, warum Musik so wunderschön grenzenlos sein kann. Man außerdem verstehen kann\, was ein Lied ausdrücken soll\, auch wenn der Text nicht explizit vorgetragen wird. Was hier allerdings zugegebenermaßen auch unterstützt wurde durch die Tatsache\, dass fast ausnahmslos alle und recht schnell erkannten\, wenn zum Beispiel als „Maria durch ein‘ Dornwald ging“. \nVorweihnachtsgeschenk\nUnd so muss man den Vorwurf eines Eigenlobs riskieren und an dieser Stelle einfach mal sagen\, dass hier SOVIE und Impresario Bodo Gsedl ihren Gästen ein Weihnachtsgeschenk gemacht haben\, das noch nicht einmal im Internet-Versandhandel zu kaufen ist. Die „rauschenden Engel“ Martin Wagner\, Hanns Höhn und Andreas Neubauer vertrieben mit ihren Interpretationen der Weihnachtslieder allen vorweihnachtlichen Stress und eventuelle schlechte Laune. Sie ließen wieder einmal und wie in den Kindheitstagen mit großen Augen respektive ebensolchen Ohren staunen. Weshalb es nicht wundern würde\, wenn es vielleicht doch das Christkind war\, das dieses Geschenk gebracht hat. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’media’ target=”/]\nEngelrausch klingt\n \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nTango Transit ist Engelrausch\nZum Abschluss von Sovies Konzertprogramm stand wieder „Weihnachtliches“ auf dem Programm. „Engelrausch“ nennt sich das Programm des Trios Martin Wagner (Akkordeon)\, Hanns Höhn (Kontrabass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug)\, die bereits 2015 als Tango Transit das Publikum von Jazz im Schloss mit ihrer mitreißenden Show und energiegeladenen Musik begeisterten. \n„Die Traditionals sind virtuos\, grooven\, atmen\, haben Atmosphäre\, Charakter und sind auf kitschfreie Weise feierlich.“ (Journal Frankfurt) \nWeitere Infos zur Band: www.engelrausch.de
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DESCRIPTION:Volksmusik aus der Region\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nFamiliensinn\nDa konnten einem wirklich etwas die Sinne schwinden. Wie viele Menschen sich zum Volksmusik-Konzert der Familie Ernst aus Schwindkirchen einfanden\, das hätte vielleicht für den absoluten Allzeit-Zuschauerrekord sorgen können. Aber das Fassungsvermögen des Festsaals im ehrwürdigen Wasserschloss ist nun einmal begrenzt\, und so musste auf einen Rekord verzichtet werden. Dass das dann auch alles war\, worauf die Besucher\, die ein Plätzchen ergattert hatten\, verzichten mussten\, dafür sorgten die Eltern Rudi und Erika\, ihre Kinder Franziska mit Freund Simon\, Monika\, Matthias und Nesthäkchen Benedikt mit Trompete und Posaune\, „Ziach“ und Gitarre oder Geige und Gesang. Was in der Summe dem Begriff Volksmusik nun wirklich nicht nur gerecht wurde\, sondern auch sehr deutlich machte\, was hier in Bayern eine Familienmusik ist. \nWie die Familie auf die Bühne kam\nWas noch nicht einmal so sehr den gespielten Walzern\, Polkas oder Gstanzln geschuldet war\, sondern vielmehr der Art und Weise\, wie sie von dieser Musikantenfamilie vorgetragen wurde. Angesagt und vorgestellt wie natürlich auch die Musikanten – mit jeweils kleinem Lebenslauf – von Familienvorstand Rudi\, der  nicht nur mit Frau und Kindern Mundartlieder probt\, sondern auch noch eine Spenglerei betreibt. Doch Musik der bayerischen Art hat ihn und Frau Erika schon seit der Volksschule begleitet\, und so lange kennen sich die beiden auch schon. Und auch die Kinder wuchsen mit Gitarre\, Klavier oder Geige auf\, mit denen sie sich allerdings erst vor Publikum präsentierten\, nachdem der Großvater 60 Jahre geworden war. \nEine Familie erobert Kirtamärkte und TV-Bildschirm\nIhm zu Ehren hatte nämlich der Sohn Rudi Gstanzl vorgetragen und auf Anhieb so viel Zuspruch bekommen\, dass Lust auf mehr aufkam. Das war 2001\, und inzwischen gibt es gut eine Handvoll CDs und einen Terminkalender für die sich häufenden Auftritte. Kein Wunder also\, dass sie „Es ist so schön\, ein Musikant zu sein“ von den Original Oberkrainern im Repertoire haben. Und wenn sie da in Tracht und mit sicht- und hörbarem Vergnügen von den „Herbstrosen“ erzählen\, oder Vater und Sohn auf dem Blech das Stück vom „Kreuzberg“ spielen\, das der Vater selbst geschrieben hat\, dann ist es keine Frage mehr\, dass diese Familie auch ihren Spaß an der Musik hat\, wenn kein Publikum dabei ist. \nDie liebe Verwandtschaft\nDas hier im Festsaal zugegebenermaßen in der Mehrheit die zwanzig schon zügig überschritten hatte\, aber an Applaus\, Begeisterung und manchem Tanzschritt gemessen ausgesprochen jung geblieben ist. Und mehr als Zuspruch zollte\, als beispielsweise Rudi Ernst humorvoll die musikalische Entwicklung von den Neandertalern zur heutigen Musik\, also Techno und Hip Hop skizzierte oder sich gegen die Kevins und Jacquelines und für den Sepp oder die Maria als Namen stark machte. Das gefiel ebenso wie der zum Besten gegebene Witz. Kurzum\, man hatte fast dein Eindruck\, dass hier fast alle ein bisschen zur Familie gehörten\, oder zumindest zur Verwandtschaft. Was einmal mehr belegte\, wie sehr Musik verbindet\, und das vor allem\, wenn vielleicht mal ein falscher Ton dabei sein kann\, wie das Familienoberhaupt es angekündigt hatte\, sie aber von Herzen komme. Fazit: Ernst kann wirklich Spaß machen. PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’media’ target=”/]\nFamilie Ernst im Bayerischen Rundfunk:\n \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nÜber die Familienmusik Ernst:\nBesetzung: Rudi (Flügelhorn\, Trompete\, Gitarre)\, Erika (Akkordeon\, Klarinette)\, Matthias (Posaune\, Tenorhorn/Bassflügelhorn\, Zither\, Schlagzeug)\, Franziska (Klarinette\, Kontrabass\, Gitarre\, Klavier)\, Monika (Geige\, Klavier)\, Simon (Steirische Ziach) \nDie Musikfamilie Ernst aus Schwindkirchen präsentiert traditionelle und besonders stimmungsvolle Volksmusik. Rudi und Erika Ernst sind gemeinsam mit ihren Kindern weithin bekannt und beliebt für ihre authentische Bayerische Volksmusik\, die sie in verschiedenen Variationen und wechselnden Instrumentenbesetzungen virtuos und beschwingt vortragen. Mit flotten Polkas\, langsamen Walzern\, lustigen Mundartliedern oder humorvollen Gedichten unterhalten sie über alle Generationen hinweg. Bestens in Erinnerung ist die sympathische Familie durch ihre musikalische Umrahmung des TaufKirtamarktes in unserem Wasserschloss. Es war also an der Zeit\, sie nun an diesem Ort endlich auch in einem Konzert erleben und genießen zu können. Und für 2019 haben wir sie schon wieder gebucht!
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SUMMARY:MARLENE
DESCRIPTION:Nina Plotzki & Band lassen Wunder geschehen\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht\nKein blauer Engel\nLeider muss da dem natürlich höchst kompetenten Kollegen widersprechen werden\, der nach der Premiere des „Marlene-Projektes“ von Nina Plotzki in München 2001 voller Begeisterung schrieb\, dass der „blaue Engel“ zurück sei. Der blaue Engel\, das ist natürlich Marlene Dietrich\, respektive der Film\, der sich mit ihrem Namen verwoben hat\, und fast so berühmt ist\, wie die Lieder\, die sie dereinst gesungen hat. Um es kurz und bündig zu machen: Das ist natürlich eine gute Headline\, die dem Kollegen da eingefallen ist. Fakt ist allerdings\, dass Nina Plotzki nicht Marlene ist. Punkt. Und dass man nur sagen kann: Gott sei Dank! Denn jeder Versuch\, wie Marlene Dietrich sein zu wollen\, singen zu wollen\, muss scheitern. Auch wenn man sie wie Nina Plotzki verehrt. \nEin anderer Engel\nDas weiß Nina Plotzki natürlich\, denn sie ist eine kluge Frau. Und  außerdem hat sie es nicht nötig\, jemand nachzueifern\, es genügt völlig\, dass sie Nina Plotzki ist. Schließlich hat sie eine ausgebildete und geschulte\, bisweilen leicht „soulige“ Stimme und genügend „Jazz-Feeling“ und Erfahrung an der Seite verschiedensten Jazz-Kollegen\, um schon längst zu einem eigenen Stil gekommen zu sein. Weshalb es der große Reiz dieses Konzertes im Festsaal des Wasserschlosses war\, dass Marlenes Lieder neu und anders von Nina Plotzki interpretiert wurden. Von ihr ins 21. Jahrhundert geholt wurden\, ohne sie ihres Charakters zu berauben. Wie übrigens auch der eine oder andere Jazz-Standard oder ein Chanson. Was natürlich dem Mann am Klavier ebenso anzulasten war und seinen speziell für dieses Konzert geschriebenen Arrangements. \nBestens zusammengefügt\nKlaus von Heydenaber studierte Jazz-Klavier in Graz\, seine Domäne sind aber die Komposition und das Arrangement. Er hat an und für verschiedenste Theater in deutschsprachigen Raum gearbeitet\, auch schon selber Regie geführt\, hatte mit „Im Amt für Todesangelegenheiten“  am Luzerner Theater Uraufführung der eigenen Oper. Und diese Erfahrungen hört man in den Arrangements für Nina Plotzki\, wie auch die Trompete von Peter Tuscher die langen Jahre  in der Jazz-Szene – und unter anderem auch mit Klaus von Heydenaber in einer Formation – natürlich ebenso wenig leugnen kann wie die ungebrochene Spielfreude. Eher bescheiden und sensibel orientiert sich der bevorzugt swingende Drummer Michael Keul\, der wie Nina Plotzki mit Jazz-Legende Al Porcino arbeitete\, an der Stimmung der Stücke\, Bassist Thomas Stabenow ist mit seiner großen Erfahrung nicht nur optisch ein Fels in der Brandung. Bei ihm studierte Nina Plotzki übrigens an der Musikhochschule in Mannheim. \nMarlene und fünf Freunde\nKein Wunder also\, dass alles stimmte\, wenn Nina im Glitzerkleid Lily Marleen zu neuem Leben erweckte\, ihrem Koffer nach Berlin nachreiste\, oder in fast akzentfreiem Französisch das Leben rosig erscheinen ließ. Mit einer Stimme\, die nie angestrengt klang\, sondern sich samtweich an die Stimmung der Lieder schmiegte oder auch mal kraftvoll der Trompete Paroli bot. Umrahmt mit einer Moderation\, die ebenso ausgefeilt und gleichzeitig spontan daherkam wie der musikalische Part\, bisweilen von dem alten Jazz-Haudegen Peter Tuscher mit verbalen Trompetentönen gewürzt. Also kein Versuch\, nur eine Marlene Dietrich auf den Sockel zu heben. Eher schon konnte es einem so vorkommen\, bei aller Begeisterung Nina Plotzkis für die große Marlene\, dass hier die Musik ins Rampenlicht gestellt wurde. Von einem glitzernden Engel und glänzenden Musikern.  PET \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\n[ps2id id=’media’ target=”/]\nZum Nachhören!\nAuf Ninas Website (ninaplotzki.com) finden sich unter „Audio“ ein paar Marlene-Songs\, die bei unserem Konzert aufgenommen wurden. Zum Nachhören! \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nWeitere Infos zu Marlene und Nina\nMarlene Dietrich (1901-1962) war einer der größten Stilikonen des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Liedern voller Sehnsucht und Melancholie wurde die bereits seit den 20er Jahren sehr erfolgreiche\, ja legendäre Schauspielerin auch als Sängerin zum umjubelten Star. Ihre öffentliche Distanzierung vom Nationalsozialismus gipfelte im Wechsel der deutschen zur US-amerikanischen Staatsbürgerschaft. \nNina Plotzki erweckt mit ihrer samtweichen Stimme Marlenes Liedgut (u.a. Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt\, Lili Marleen\, Ich hab noch einen Koffer in Berlin\, Sag mir\, wo die Blumen sind.) mit seinen unvergleichlichen Melodien und galanten Texten nun erneut aus dem Dornröschenschlaf. Dabei ist ihr bewußt\, dass sich „Die Dietrich“ nicht kopieren lässt und so steht die Belebung ihrer wunderschönen Stücke in neuen Arrangements und begleitet von einer exzellenten Band für Plotzki im Vordergrund. Als sie Ihr Marlene-Projekt bereits 2001 zum ersten Mal dem Münchner Publikum präsentierte\, würdigte die Süddeutsche Zeitung ihren Auftritt mit „Der blaue Engel lebt!“.
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SUMMARY:Yehudi Menuhin Stiftung „LIVE MUSIC NOW“
DESCRIPTION:Klassische Konzerte\n[ps2id url=’#bericht’]Konzertbericht[/ps2id] [ps2id url=’#fotos’]Konzertfotos[/ps2id] [ps2id url=’#media’]PR Media[/ps2id] [ps2id url=’#musiker’]PR Musiker[/ps2id]\n\n[ps2id id=’bericht’ target=”/]\nKonzertbericht:\nBegeisternder Abschied\nNatürlich schwang an diesem Sonntagnachmittag auch Wehmut mit. Nach zwei Jahrzehnten sollte der Auftritt des Duos Folkadu also der letzte sein im Rahmen von Live Music Now. Der wunderbaren Initiative des Violinvirtuosen und Dirigenten Yehudi Menuhin\, mit der Musik auf höchstem Niveau von vielversprechenden jungen Musikern vielen jener Menschen im wahrsten Sinne des Wortes nahe gebracht wird\, die nicht in die üblichen Konzertsäle kommen können. Aber der Grund ist nachvollziehbar. Schließlich warten auch andere Einrichtungen auf die Möglichkeit\, den Menschen\, die sie betreuen\, Musik zu bieten\, wie sie laut Wahlspruch von Live Music Now „heilt\, tröstet“ und „Freude bringt“. Aber wohl kaum jemand hätte diesen Abschied versöhnlicher und mitreißender gestalten können als Yael Gat und Simon Japha mit ihrer Art\, israelische und jüdische Folklore zu interpretieren und dem Publikum nahe zu bringen. \nFesselnde Entdeckungsreise\nKlezmer kennen viele. Wird ja auch häufiger und gerne mal gespielt. Aber schon einmal ein Musikstück aus der traditionellen jüdischen Liturgie gehört? Die Besucher dieses Konzertes im vollbesetzten Festsaal des Wasserschlosses können die Frage jetzt mit „ja“ beantworten. Wissen\, wie chassidische Musik klingen kann\, ein sephardisches Volkslied oder Kompositionen der israelischen Sängerin und Songschreiberin Naomi Shemer\, die mit dem Lied „Jerusalem of Gold“ eine Art zweite Nationalhymne für Israel schuf. Und das und noch einiges mehr dargeboten mit der frisch und frech daherkommenden Trompete von Yael Gat und dem kraft- und schwungvollen Akkordeon Simon Japhas – und ihren zwei Stimmen\, wie geschaffen für diese oft leicht melancholische\, aber fast immer alles andere als behäbige Musik. \nBeispielhafte Werdegänge\nUnd während man sich über die Leichtigkeit wunderte\, mit der Yael Gat ihrem Instrument Töne entlockte\, sorgt ihr Lebenslauf eher für Staunen. In Haifa geboren\, ging ihre früh begonnene musikalische Ausbildung am Jugendkonservatorium quasi in den Militärdienst über\, spielte sie dort im Orchester zwei Jahre lang die erste Trompete. Stationen waren unter anderem die Buchmann-Mehta School of Music und die Münchener Musikhochschule\, wo sie das Masterstudium mit Bestnote abschloss. Simon Japha hingegen\, geboren auf Menorca und aufgewachsen in der Nähe von München\, begann erst einmal mit dem Akkordeon. Dann kam das Schlagzeug hinzu\, er nahm das Studium für Lehramt für Musik an der Münchener Musikhochschule auf. Allerdings für Jazz-Schlagzeug im Hauptfach. Weshalb auch im Duo Folkadu Percussion sein Part ist. Und es auf jeden Fall eine der Gemeinsamkeiten von Yael Gat und Simon Japha ist\, traditioneller und moderner israelischer Folklore auch hierzulande mehr Gehör zu verschaffen. \nVielfältige Spuren\nUnd diese Folklore ist durchaus auch ein Spiegelbild jüdischer und israelischer Geschichte\, erzählt vom Leben im Kibbuz\, von der Sehnsucht\, immer wieder nach Hause zu kommen. Und natürlich auch von der Liebe und den Beziehungen zwischen Frau und Mann und dem goldenen Glanz\, in dem auch für Juden die Stadt Jerusalem erstrahlt. Man lernt Sephardisch kennen\, die Sprache der Juden\, die dereinst auf der iberischen Halbinsel lebten. Dass den strenggläubigen Chassidim der Welthit „Hava Nagila“\, unter anderem von Harry Belafonte oder Dalida gesungen\, zu verdanken ist. Zumindest die Melodie\, für Text und Arrangement sorgte dann der Erforscher arabischer Musik und jüdische Kantor Abraham Zvi Idelsohn in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Und dass diese Musik länder- und völkerübergreifend ist\, belegte nicht zuletzt die Zugabe dieses mitreißend lebendigen Duos Folkadu. Was für Rudi Carrell dereinst die Frage nach der Rückkehr des Sommers war\, das war hier das Lied eines Weltenbummlers\, der immer wieder nach Israel zurück kehrt. PET \nSOVIE e.V. wird sein bisher 2x im Jahr durch die Yehudi Menuhin Stiftung bewilligtes Konzept mit einem Vorkonzert in der kbo-Klinik bzw. im Wechsel mit dem Seniorenzentrum und dem anschließenden Hauptkonzert im Festsaal des Wasserschlosses auch weiterhin auf eigene Kosten durchführen. \n\n[ps2id id=’fotos’ target=”/]\nKonzertfotos anschauenKonzertfotos schließen\n\n\n\nYouTube Video\n[ps2id id=’media’ target=”/]\n \n\n[ps2id id=’musiker’ target=”/]\nWeitere Infos zu Yehudi Menuhin Stiftung „LIVE MUSIC NOW“\nDie Konzerte der Yehudi Menuhin Stiftung „LIVE MUSIC NOW“ waren von Anfang an fester Bestandteil in Sovies Kulturprogramm. 1977 gründete der Geiger und Dirigent Yehudi Menuhin seine Stiftung in der festen Überzeugung\, dass Musik heilt\, tröstet und Freude bringt. Und so kommen 2 x jährlich nicht allein die Freunde klassischer Musik im Wasserschloss in den Genuss erstklassiger Klassikkonzerte\, sondern auch Patienten des Klinikums. Denn die engagierten Musiker treten zuvor immer auch auf einer Station innerhalb des Klinikums auf. In diesem Jahr zum ersten Mal im Wechsel mit dem Taufkirchener Seniorenzentrum. Die auftretenden Musiker werden zwar immer erst kurzfristig bekannt gegeben\, aber bisher wurde Sovie immer mit ganz außergewöhnlichen Künstlern belohnt. \nWeitere Infos zur Stiftung: www.livemusicnow-muenchen.de \nSeit 2017 ist das Duo Folkadu Teil des Förderprogramms von Yehudi Menuhin Live Music Now München und freut sich über jede Gelegenheit\, in diesem Rahmen auftreten zu dürfen. Das Duo Folkadu hat sich ganz der Musik Israels verschrieben. Mit Gesang\, Trompete\, Akkordeon und Percussion bringen sie sowohl traditionelle wie auch moderne israelische/jüdische Kompositionen in charmanter Kleinbesetzung auf die Bühne. \nWeitere Infos zur Band: http://folkadu.com
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SUMMARY:JAZZ IM SCHLOSS: LUDWIG SEUSS BAND
DESCRIPTION:Blues\, Boogie\, Cajun & Zyd\nSonntag\, 8. Juli 2018\, Beginn: 15.00 Uhr\nSchlossterrasse\nZum Abschluss legte Ludwig Seuss auf seinem Akkordeon nochmal richtig los mit allen Facetten der mitreissenden Musik aus den US-Südstaaten. \nFotos vom Auftritt:\n\nKonzertbericht:\nDen Mississippi runter bis New Orleans \nAn die vier Stunden Jazz\, das kann schon zu gewissen Ermüdungserscheinungen führen. Um die aber in Nichts aufzulösen\, konnte man sich keinen Besseren denken als Ludwig Seuss und seine Mitstreiter\, die zum Abschluss von Jazz im Schloss auf die Bühne kamen. Denn der Piano-Man der Spider Murphy Gang\, die nicht nur im Sperrbezirk Furore machte\, brachte mit seiner quicklebendigen Mischung aus Boogie\, groovigem Blues und eher selten zu hörendem rhythmischem Zydeco aus dem Süden Louisianas\, zu dem das Akkordeon gehört wie das Barett zu Ludwig Seuss\, die Zuschauer noch einmal richtig auf Trab. Aufs Beste nicht nur von Gast Eddie Taylor mit dem Saxophon unterstützt\, sondern auch durch die übrige Besetzung mit E-Gitarre\, Bass und Drums\, die zwar in unterschiedlichen Konstellationen bei Ludwig Seuss zum Einsatz kommen\, aber immer eine Qualität an den Tag legen\, die für mitreißenden Sound sorgt. Fats Domino oder Ray Charles kommen da zu Ehren\, Drummer Peter Kraus singt wie Bandleader Ludwig Seuss den Blues\, dessen Weg zum Rock auch mal kurz thematisiert wird\, und Seuss hämmert den Boogie-Woogie in die Tasten\, dass die Zuschauerbeine nur so wippen. Doch damit nicht genug\, wenn dann das Akkordeon zum Einsatz kommt\, schwingt auch schon mal Country-Feeling mit\, und ein Walzertakt ist auch nicht mehr weit. Und spätestens bei der Zugabe ist alle Welt gedanklich in den Fünfzigern – und mindestens so jung wie damals. Und wie damals will keiner nach Hause gehen. Der Hoffnungsschimmer: Es gibt im nächsten Jahr hoffentlich wieder Jazz im Schloss. \nVideo:\n \nWeitere Infos zur Band: www.ludwig-seuss.de
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SUMMARY:JAZZ IM SCHLOSS: JOHANNES OCHSENBAUER TRIO
DESCRIPTION:Feinster Jazz mit Starsolist John Marshall\nSonntag\, 8. Juli 2018\, Beginn: 13.00 Uhr\nSchlossterrasse\nAb 13 Uhr widmete sich das hochkarätige Jazz-Trio des Kontrabassisten Johannes Ochsenbauer dem Straight Ahead Jazz in all seinen Facetten. Bereits seit über 10 Jahren musiziert das Trio in der Besetzung von Tizian Jost (Piano) und Michael Keul (Schlagzeug). Und als besonderes Schmankerl brachten sie mit den US-Trompeter John Marshall noch einen illustren Starsolisten mit. \nFotos vom Auftritt:\n\nStraight Ahead und right in time \nVorgesehen war es zwar nicht\, doch dass das Johannes Ochsenbauer Trio der zweite Gig des Tages war\, erwies sich letztendlich als glückliche Fügung. Der facettenreich klassisch swingende Kontrabass Johannes Ochsenbauers\, Tizian Jost am Piano und Michael Keul am Schlagzeug entführten mit Gast-Trompeter John Marshall zu den Tugenden des sogenannten Straight Ahead Jazz\, also zu den klassischen Strukturen der Stücke des Modern Jazz. Angelehnt oft an die sogenannten Real Book-Standards. Was zum Beispiel bei Jam-Sessions durch das Schema Thema-Improvisation-Thema das spontane Zusammenspiel vereinfacht\, das wäre natürlich zumindest für diese Formation gänzlich unnötig. Gibt es doch das Johannes Ochsenbauer Trio schon seit zehn Jahren. Eine Konstellation\, die aber gerade den Reiz und das Besondere dieser klassisch besetzten Jazz-Combo ausmacht. Denn sie haben die Zeit dazu genutzt\, um durch Auswahl der Stücke und Arrangements ein swingendes bis bisweilen funkiges Programm zu erarbeiten\, das wunderbare Balance hält zwischen Perfektion\, Individualität und Kreativität. Ein Konzept\, in das sich übrigen der US-Trompeter John Marshall wie selbstverständlich einfügte\, und nicht nur seiner großen Erfahrung sondern wohl auch einer langjährigen Zusammenarbeit zu verdanken ist. Und selbst wenn es jetzt ein wenig paradox klingt: Das war Jazz aus einem Guss. \nVideo: \n \nWeitere Infos zur Band: www.ochsenbauer-bass.de
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SUMMARY:JAZZ IM SCHLOSS: DUO ELIN SAKAS
DESCRIPTION:Klassik trifft Jazz … zum Verlieben!\nSonntag\, 8. Juli 2018\, Beginn: 11.00 Uhr (Einlass: 10.00 Uhr)\nSchlossterrasse\nDer Festivalsonntag stand ganz im Zeichen außergewöhnlicher Musik in herrlich entspannter Atmosphäre auf der Schlossterrasse: Ab 11 Uhr betraten Christian Elin (Saxophon\, Bassklarinette) und Maruan Sakas (Piano) die Bühne. \nFotos vom Auftritt:\n\nKonzertbericht:\nVielfalt trifft Schlichtheit \nEs scheint eine Gleichung ohne Unbekannte zu sein. Klavier trifft auf Sopransaxophon und Bassklarinette und Jazz auf Klassik. Doch wenn sich diese Konstellation mit den Namen Christian Elin und Maruan Sakas verbindet\, dann ist nichts mehr berechenbar. Und das ist ein großes Glück. Denn was diese beiden Musiker dem leider noch etwas spärlichen Publikum am zweiten Tag von Jazz im Schloss auf der Terrasse im mittäglichen Sonnenlicht präsentierten\, das war eine mitreißende Flut von musikalischen Eindrücken und Überraschungen. Also nichts zum Konsumieren sondern zum genauen Hinhören\, weil man sonst die herrlichsten Momente nicht mitbekam. Zudem lassen die Eigenkompositionen der Beiden ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Vielfalt und Schlichtheit\, von kammermusikalischer Disziplin und freien Improvisationen zu\, belegen Kompositionen wie „En route“\, „Hymne angevine“ oder „Juste pour le plaisir“\, dass von Christian Elin und Maruan Sakas aus dem Moment geschöpft wird\, einer Autofahrt beispielsweise. Was für ein mitreißendes Kaleidoskop aus Tönen entsteht\, wenn es sich auch noch um absolute Könner am Instrument handelt\, das zu erleben\, bildete also den Auftakt par excellence zu diesem sonnenbeschienen Konzertreigen. \nVideo:\n \nWeitere Infos zur Band: www.christian-elin.de
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SUMMARY:JAZZ IM SCHLOSS: GROOVE HOSPITAL
DESCRIPTION:Medizinische Big Band München\nFreitag\, 7. Juli 2018\, Beginn: 19.00 Uhr (Einlass: 18.00 Uhr)\nSchlossterrasse\nFotos vom Auftritt:\n\nKonzertbericht\nIm Wartezimmer auf der Schlossterrasse\nEs war eigentlich so wie im alltäglichen Leben. Denn ist ein Termin mit einem Arzt vereinbart\, so bedeutet das ja auch oft\, dass man etwas warten muss. Der Unterschied zum Alltag: Hier wurde kein Unterschied gemacht zwischen Privat- und Kassenpatienten. Und dass kein Notfall den Auftritt der Bigband Groove Hospital am ersten Abend von „Jazz im Schloss“ respektive auf der Schlossterrasse etwas hinauszögerte\, sondern schlicht der Soundcheck für das hier erforderliche „ärztliche Besteck“\, also die Instrumente der Musikerinnen und Musiker. Doch alleine schon das hatte Unterhaltungswert und war schon einmal ein erster Hinweis\, dass es bei diesen „Göttern in Weiß“ auf höchst musikalische und erbauliche Weise ausgesprochen „menschelte“. Dass sich die Damen und Herren aus Chirurgie oder Anästhesie dann gleich mit einem Jazz-Klassiker mächtig ins Zeug legten\, war da mehr als eine Entschädigung. \nSkalpell und Taktstock\nZu verdanken haben das Jazz-Liebhaber und andere Musikinteressierte vor allem dem Chirurgen am Schwabinger Krankenhaus in München\, Mark Malota\, der nicht nur Medizin sondern auch Jazzsaxofon studierte. Sich dann zwar für die Medizin als Hauptfach entschied\, aber nie den Jazz aus den Augen verlor\, gerne auch bei Schlagzeuger Harald Rüschenbaum in der Bigband spielte. Und vor einem Jahrzehnt von Kollegen gefragt wurde\, ob er nicht mal den Abschied einer scheidenden Oberärztin musikalisch begleiten könne. Der Auftritt hatte Signalwirkung. Immer mehr Kollegen aus Bereichen wie Psychosomatik\, Neurologie oder auch Zahnmedizin outeten sich als Musiker mit Jazz-Fieber. Und fortan wurden mindestens drei Mal im Jahr Skalpell oder Bohrer aus den Händen gelegt und zum Instrument gegriffen\, um Titel von Count Basie und Duke Ellington und Klassiker wie das Girl von Ipanema von Antônio Carlos Jobim oder Mack the knife von Kurt Weil zu präsentieren. \nKrankenakten und gesunder Humor\nDoch das Vergnügen an den groovenden Medizinern auf der Bühne der mehr als gut besuchten Schlossterrasse\, in diesem Jahr auf der östlichen Seite platziert\, basierte nicht nur auf deren musikalischen Einsatz. Wesentlichen Anteil daran hatte auch die Moderation von Bandleader Mark Malota\, der zwar an diesem Tag auf das Saxophon verzichtete\, nicht aber auf seinen legendär sarkastischen Humor. Denn über das Wiederhören mit Werken von Jazz-Legenden hinaus wurde von ihm in der Anmoderation auch stets erwähnt\, woran Musiker oder Komponist verstorben wären. Die schon erwähnten Count Basie und Duke Ellingten beispielsweise an Pancreaskarzinom und kleinzelligem Bronchialkarzinom. Wohingegen das Girl von Ipanema zu der Einsicht verhalf\, dass in Brasilien ungewöhnlich viele Schönheitsoperationen durchgeführt würden. Während der Stent\, der Frank Sinatra nach einem Herzanfall eingesetzt worden sei\, nicht unbedingt lebensverlängernde Wirkung gehabt habe. Was insgesamt nicht nur von den Kollegen im Publikum mit Heiterkeit quittiert wurde. \nDie heilende Wirkung von Musik\nDoch die Botschaft dieses Abends lautete allerdings auch\, dass man nicht unbedingt musizierender Mediziner sein muss\, um Musik eine positive Note zu geben. Es genügt beispielsweise auch die Stimme einer Sängerin wie Nina Plotzki\, um Rückenleiden oder Magenbeschwerden zu vergessen. Sie war strahlender Stern am wolkenlosen abendlichen Himmel\, ließ Erinnerungen an Frank Sinatra lebendig werden und machte Lust auf ihren Auftritt im Wasserschloss im Oktober diesen Jahres. Und ist seit einiger Zeit wie der ebenfalls aufhorchen lassende Saxophonist aus der ersten Reihe der Bigband in der Region zu Hause. Den man hier nicht nur als Mediziner kennt\, denn Walter Ruckdäschel ist auch oft und insbesondere bei SOVIE für richtig guten Sound zuständig. Womit auch für ihn dasselbe gilt wie für den Rest dieser Bigband: Wenn die Damen und Herren mit derselben Begeisterung Mediziner sind\, mit der sie hier swingend das Publikum begeisterten\, dann ist einem nicht bang um seine Gesundheit. \nBesetzung:\nUnter der Leitung ihres Dirigenten Dr. Mark Malota spielten die Saxophonisten Dr. Walter Ruckdeschel\, Dr. Sabine Weber\, Dr. Hannes Muxfeldt\, Dr. Andreas Bechtoldt\, Dr. Julia Kellner; an den Trompeten Dr. Stephanie Ott\, Christian Eberhard\, PD Martin Lehmann\, Dr. Nadine Lienert\, Dr. Tina Kilian; auch die Posaunen sind stark vertreten: Dr. Norbert Salih\, Christian „Dr. Jazz“ Landsiedel\, Dr. Dan Bauerfeind\, Dr. Christoph Schadt; Dr. Burkard Jochim am Piano zudem der Bassist Michael Meier\, der Schlagzeuger Dr. Florian Imhoff sowie an der Gitarre Dr. Kai Breuling\, abgerundet durch Max Greger jun. jun.\nAls Gast bezauberte die wunderbare Sängerin Nina Plotzki \nWeitere Infos zur Band: aerztebigband.de
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SUMMARY:DOMBERT 35
DESCRIPTION:Entdeckungsreisen in faszinierend-schönen Klangwelten\nFreitag\, 8. Juni 2018\, Beginn: 20.00 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)\nFestsaal Wasserschloss\nFotos vom Auftritt:\n\nKonzertbericht:\nNeue Leidenschaft\nWie soll man eine Musik beschreiben\, für die das Adjektiv „unbeschreiblich“ gleich mehrfach in der Erinnerung vorkommt. In der Erinnerung an das Konzert des Gitarristen Andreas Dombert nämlich\, mehr als nur „begleitet“ von dem Ausnahme-Bassisten Sven Faller und dem Drummer Peter Gall\, das wieder einmal als ein absoluter Überraschungs-Coup in die Annalen von SOVIE aufgenommen werden muss. Denn Andreas Dombert ist natürlich kein Unbekannter in der Musiklandschaft zwischen Jazz und Pop. Was er aber hier im Konzertsaal des Wasserschlosses bot\, das ist nicht nur eine von ihm erst vor nicht allzu langer Zeit entdeckte Leidenschaft\, es ist eine Klangwelt\, die Gewohntes vergessen und staunend in eine Gefühlswelt eintauchen lässt. Begleitet von der vagen Ahnung\, dass man irgendwie schon lange auf solch unbeschreibliche Momente gewartet hat. \nPhilosoph mit sechs Saiten\nZum besseren Verständnis trägt es da vielleicht bei zu wissen\, dass der gebürtige Straubinger seit einigen Jahren an der Uni Regensburg Philosophie studiert\, dabei auf Minimal Music gestoßen ist. Jene in den 1960er und -70er Jahren entstandene Musikform der repetitiven Strukturen und Phasenverschiebungen\, wie sie zum Beispiel ein Terry Riley populär gemacht hat. Und von Andreas Dombert durch seine Kompositionen für Gitarre solo oder auch mit Bass und Drums zu einer Klangwelt geriert\, in der man gerne die Augen schließen würde\, wenn es nicht so faszinierend gewesen wäre\, gleichzeitig den Musikern zuzuschauen. Beispielsweise\, wenn sie selber die Augen schlossen. Vielleicht auch\, um die bewegte Oberfläche des Wassers zu verlassen und einzutauchen in ruhige Tiefen. \nAufregend meditativ\nEs ist müßig aufzuzählen\, mit wem Andreas Dombert schon auf der Bühne oder im Studio stand\, was von ihm schon auf Tonträgern aufgezeichnet wurde. Die Bandbreite lässt sich eventuell mit den Namen Claudia Koreck und Pat Martino andeuten oder anhand von Formationen wie die Jazz-Metal-Combo „Panzerballett“ und das unter Elektronik-Strom stehende Projekt „Dombert’s Urban Jazz“. Was man dann wiederum alles vergessen durfte\, wenn hier vor dem Wasserschloss auch die Vögel gespannt lauschten\, als das Trio demonstrierte\, „Like a bird sing“. Während eines der gefiederten Geschöpfe sich dann von dem Stück „Seven drops“ eher zum Mitmachen animiert sah. Sodass man das Gefühl hatte\, dass der Gitarrist in sich hinein lauschte\, ob es wirklich die Musik ist\, die er hören will. Um dann zufrieden zu lächeln\, als er hörte\, dass sie offensichtlich nicht nur beim Publikum sondern auch in der Natur uneingeschränkte Zustimmung fand. \nMitspieler auf Augenhöhe\nAllerdings wäre es mehr als ungerecht\, dieses üppige Angebot der Empfindungen\, ausgelöst durch minimalistische Strukturen\, nur auf den sensiblen Gitarristen zurück zu führen. Dieses Konzert lebte selbstverständlich auch von einem Sven Faller\, der nicht nur in dieser Trio-Formation dem Kontrabass neue klangliche Dimensionen abverlangte. Mit der Sängerin Stefanie Boltz hat er als Duo „Le bang bang“ bewiesen\, dass eine Stimme und ein Bass nicht nur ausreichen ein mitreißendes Konzert zu konzipieren\, das Instrument kann unter seinen Händen und mit verfremdenden elektronischen Elementen auch ganze Orchester ersetzen. Was sich auch in diesem Konzert nachvollziehen ließ\, als Sven Faller einen Alleingang zelebrierte\, der leicht vermuten ließ\, dass sich alleine daraus auch ein faszinierendes abendfüllendes Programm entwickeln ließe. \nDer Verlust eines Paradieses\nZugegeben\, es war für Drummer Peter Gall nicht sehr einfach\, dem noch sehr viel hinzuzufügen. Doch der Absolvent von Jazz Institute Berlin und Manhatten School of Music überzeugte mit einfühlsamen Sequenzen\, legte einerseits einen pointierten Klangteppich für Gitarre und Bass aus. Um sich zur gegebenen Zeit dann auch wieder kraftvolle und enthusiastische Soli zu gönnen. Kurzum\, das Einzige was an diesem Konzert nicht stimmte\, das war die Tatsache\, dass es natürlich irgendwann zu Ende war. Aber immerhin wurde das Publikum aus diesem klanglichen und durchaus auch fernöstlich geprägten Nirwana mit der Möglichkeit heraus katapultiert\, sich mit Tonträgern gegen das aufkommende Verlustgefühl zu wappnen. \nZum Reinhören: \n \nWeitere Infos zur Band: www.andreasdombert.de
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SUMMARY:Yehudi Menuhin Stiftung „LIVE MUSIC NOW“
DESCRIPTION:Leider konnte die Stiftung nach einer kurzfristiger Absage der engagierten Formation auf die Schnelle keine neuen Musiker mehr verpflichten. \nDie Alternative kommt direkt aus unserem neuem Vereinsvorstand\, dessen Mitglied Peter Hackel zusammen mit seiner Frau Claudia als Duo Porteño nun für einen hochwertigen Ersatz sorgen wird. \n \nKlassische Konzerte\n1. Konzert: Sonntag\, 13. Mai 2018 (Muttertag!)\, Beginn 15.30 Uhr (Einlass: 15.00 Uhr)\nFestsaal Wasserschloss\nDUO PORTEÑO Musik für Flöte und Gitarre \nClaudia Góndola de Hackel\, Flöte\nPeter Hackel\, Gitarre \nClaudia und Peter Hackel musizieren seit ihrer gemeinsamen Studienzeit in Wien zusammen im Duo Porteño. Es folgten Radio-\, CD-Aufnahmen sowie Konzerte in Europa und Südamerika. Im Wasserschloss Taufkirchen erklingen u.a. Werke von Johann Sebastian Bach\, Joseph Küffner\, Fernando Carulli\, Franz Schubert\, Celso Machado und Astor Piazzolla. \nBeide übernehmen nicht nur das öffentliche Konzert im Wasserschloss Taufkirchen (Vils)sondern treten im Sinne Yehudi Menuhins auch vorab im Seniorenzentrum Pichlmayr auf. \nFotos vom Auftritt:\n\nKonzertbericht:\nVerlust wird zum Gewinn\nVorgesehen war eines der Live-Music-Now-Konzerte der Yehudi Menuhin-Stiftung\, die nicht nur eine lange Tradition bei Sovie und somit auch im Wasserschloss haben\, sondern auch einen exzellenten Ruf. Doch dann eine kurzfristige Absage durch die vorgesehenen Interpreten\, zu kurzfristig für die Stiftung\, um adäquaten Ersatz zu ermöglichen. Handelt es sich doch bei den Musikern\, die von der Stiftung gefördert und gefordert werden\, trotz ihrer jungen Jahre bereits um gesuchte Interpreten. Doch Sovies Kopf und Impresario Bodo Gsedl zauberte das berühmte Kaninchen aus dem Zylinder. Und bescherte dem treuen Publikum keinen Ersatz\, sondern ein Konzert\, das als Gewinn in Erinnerung bleiben wird. \nWeitblick\nEs wäre eine böswillige Unterstellung\, würde man behaupten\, Bodo Gsedl hätte an solch eine Situation gedacht\, als er den Gitarristen und Komponisten Peter Hackel für den Vorstand von Sovie vorschlug. Aber zumindest ist Fakt\, dass es der daraus resultierende „kurze“ Draht war\, der die unangenehme Situation in Wohlgefallen auflöste. Nicht zuletzt\, weil dieser umtriebige Gitarrist eine Frau an seiner Seite weiß\, nämlich Ehefrau Claudia Góndola\, die nicht nur seit Studienzeiten mit ihm musiziert\, sondern als Flötistin auch auf absoluter Augenhöhe mit dem großgewachsenen Gitarristen brilliert. Und dieses „Duo Porteño“ der lebendige Beweis dafür ist\, dass musikalische Harmonie entgegen manch landläufiger Sichtweise auch erzielt wird\, wenn Musikerin und Musiker in fester Beziehung zueinander stehen. \nDie Musikerin und eine Hafenstadt\n„Porteños“\, so nennen sich die Bewohner einer ganz bestimmten Hafenstadt\, nämlich die von Buenos Aires. Der Hauptstadt des Landes\, aus dem Claudia Góndola kommt. Und wohl nur sehr selten wird man in den Genuss kommen\, dass das sprichwörtliche südamerikanische Temperament auf solch wohltemperierte Weise in einer Sonate für Flöte von Johann Sebastian Bach aufgeht\, wie es an diesem frühen Sonntagnachmittag im Festsaal des Schlosses erlebt werden konnte. Der sich geradezu wohlig an den wunderbar vollen Klang der Querflöte anzuschmiegen schien\, vielleicht auch unterstützt von der herrschenden Wärme. Die allerdings vor allem für die Flötistin eine zusätzliche Herausforderung bedeutete\, nachdem diesem Auftritt ja bereits ein anderer im örtlichen Seniorenheim vorangegangen war. \nKavalier der Saiten\nDoch ganz Gentleman\, vergönnte ihr Peter Hackel mit zwei eigenen Kompositionen und Gitarre eine Verschnaufpause\, die vom Publikum keineswegs nur als solche empfunden wurde. Ließ sich doch hier prächtig nachvollziehen\, wie sehr die Musik Argentiniens in die musikalischen Venen des gebürtigen „Badeners“ eingedrungen ist und seine Kompositionen prägt. Selbst dann\, wenn eine Novemberstimmung musikalisch umgesetzt wird. Wohingegen die Serenade für Flöte des eher unbekannten Würzbürger Musikers und Komponisten Jospeh Küffner\, der im 19. Jahrhundert als bayerischer „Hofmusiker“ gerne auch mal die Gitarre als Begleitinstrument einsetzte\, keinen Zweifel ließ\, dass Peter Hackel eine klassische Ausbildung genossen hat\, dank derer er in verschiedensten musikalischen Genres zu Hause ist. \n Musikalisches Traumpaar\nOb nun ein Ständchen von Franz Schubert erklang\, Jacques Ibert den Takt vorgab oder Tango den Festsaal das Wasserschlosses in die argentinische Hafenstadt versetzte\, Claudia Góndola und ihre Flöte folgten traumwandlerisch sicher und pointiert den Emotionen und Stimmungen der Stücke\, während Peter Hackel und seine Gitarre mit Respekt begleiteten\, ohne sich deshalb mehr zurück zu nehmen als nötig. Deshalb von begeisternder Harmonie zu sprechen\, davon\, dass dieses „Duo Porteño“ zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet\, in Routine zu verfallen\, ist da nur angemessen. Diesen Nachmittag als ausgesprochen gelungen zu bezeichnen\, gerade zu zwingend. Auch weil mit diesem Konzert dem Ansinnen von Yehudi Menuhin und seiner Stiftung\, nämlich alle Menschen zusammen zu bringen\, ein weiteres Mal alle Ehre gemacht wurde. PET \nDie Konzerte der Yehudi Menuhin Stiftung „LIVE MUSIC NOW“ waren von Anfang an fester Bestandteil in Sovies Kulturprogramm. 1977 gründete der Geiger und Dirigent Yehudi Menuhin seine Stiftung in der festen Überzeugung\, dass Musik heilt\, tröstet und Freude bringt. Und so kommen 2 x jährlich nicht allein die Freunde klassischer Musik im Wasserschloss in den Genuss erstklassiger Klassikkonzerte\, sondern auch Patienten des Klinikums. Denn die engagierten Musiker treten zuvor immer auch auf einer Station innerhalb des Klinikums auf. In diesem Jahr zum ersten Mal im Wechsel mit dem Taufkirchener Seniorenzentrum. Die auftretenden Musiker werden zwar immer erst kurzfristig bekannt gegeben\, aber bisher wurde Sovie immer mit ganz außergewöhnlichen Künstlern belohnt. \nWeitere Infos zur Stiftung: www.livemusicnow-muenchen.de
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SUMMARY:MESCHPOKE
DESCRIPTION:Mit Volldampf zum Glücklichsein\nSamstag\, 28. April 2018\, Beginn 20.00 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr)\nFestsaal Wasserschloss\nMit Balkansound\, Gypsy\, Klezmer und kubanischen Rhythmen\, aber auch mit aktuellen Popsongs\, die mit Ska/ Reggae oder Jazz Grooves unterlegt werden\, begibt sich Meschpoke auf eine musikalische Reise um die Welt. Die Spielfreude überträgt sich unmittelbar und erfrischend auf das Publikum! Die sechsköpfige Formation aus Landshut besteht aus sehr erfahrenen\, sehr kreativen Musikern\, die im Festsaal des Wasserschloss in folgender Besetzung auftreten: Claudio Temporale (Klarinette\, Lead-Gesang)\, Jörg Kotous (Schlagzeug\, Gesang)\, Martin Strasser (Gitarre\, Gesang)\, Tom Weber (Gitarre\, Gesang)\, Christoph Vaumeier (Kontrabass) sowie Roland Pöhlmann (Akkordeon\, Gesang). \nFotos vom Auftritt:\n\nKonzertbericht:\nBabylonische Verhältnisse\nMan kann es nur so verstehen\, dass ursprünglich zwar eine gewisse Verwandtschaft angedacht war. Denn der Namen dieser Gruppe erinnert zwar bei flüchtigem Hinsehen an jiddische Musik\, an Klezmer und Co. Doch dann fällt ins Auge\, dass es das Wort „Meschpoke“ so gar nicht gibt. Vielmehr bietet der Duden nur Muschpoke\, Mischpoke oder Mischpoche als jiddisches Wort für Familie oder Verwandtschaft an. \nFröhliche Familie\nDoch nehmen wir einmal an\, dass es trotzdem der Hintergrund für die Namensgebung war\, dann ist diese Familie ein ausgesprochen fröhliches\, um nicht zu sagen ausgelassenes Exemplar. Unbeschadet\, dass es nun auch nicht unbedingt Klezmer ist\, der von ihr zu Gehör gebracht wurde im Wasserschloss\, sondern vielmehr ein wahrlich buntes Potpourri von Sounds\, Rhythmen\, Musik-Richtungen und länderübergreifenden Klängen. Allerdings mit einem gemeinsamen Nenner: Tempo! Was sich von der ersten Sekunde an beim Publikum bemerkbar machte. Denn obwohl draußen noch die Vöglein die Abenddämmerung für den letzten Gesang des Tages nutzten\, war im Saal des Wasserschlosses bereits Partystimmung. \nGemischte Gefühle\nWas nicht zuletzt seinen Ursprung in einer nicht gerade kleinen Gruppe von Besuchern hatte\, die den Weg von weither in das beschaulich-historische Wasserschloss nicht gescheut hatte\, um diesen musikalischen Parforce-Ritt mit lateinamerikanischen Rhythmen\, Grüßen vom Balkan\, mit Ausflügen ins Reich des Pop oder des Jazz\, durchaus enthusiastisch zu huldigen. Oder um es mit etwas einfacheren Worten zu sagen: Der Festsaal platzte aus allen Nähten\, und das altehrwürdige Gemäuer schien wohlig zu erschauern\, als diese „Meschpoke“ bewies\, dass kein Wort falsch ist von dem\, was auf ihrer Homepage steht. „Egal ob im Stadion\, Club oder in der Kneipe\, die Meschpoke begeistert ihre Zuhörerschaft sowohl mit Groove und Virtuosität als auch mit Wort- und Spielwitz auf Klarinette\, Akkordeon\, Gitarre\, Schlagzeug und Kontrabass“\, ist dort zu lesen. \nLandshut oder Moosburg? Hauptsache Groove!\nDoch das die Ausgelassenheit fast ein bisschen den sonst üblichen Rahmen sprengte\, kann man ja nun wirklich Claudio Temporale\, Lead-Sänger und Klarinettist\, Roland Pöhlmann auf dem Akkordeon oder den anderen Mitstreitern anlasten. Und das muss dieser Combo\, die laut Presse einmal aus Landshut kommt\, gerne aber auch aus Moosburg\, der Neid lassen: Obwohl sie eigentlich schon recht lange musikalisch unterwegs sind\, und dies wahrlich bayernweit\, keine Sekunde hat man das Gefühl\, dass sie nur ihr Programm abspulen. Die Schweißperlen auf der Stirn sind echt. Und wenn sie zum Beispiel mit dem Pharrell Williams-Titel „Get lucky“ mal etwas Tempo rausnehmen\, dann wirklich nicht\, weil sie schwächeln. Allerdings hat auch das Publikum prächtig mitgehalten. PET \nWeitere Infos zur Band: www.meschpoke.de
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SUMMARY:Roman Schuler extended Trio – RSxT
DESCRIPTION:Hip-Hop-Grooves mit Pop- und Jazzchords\nSonntag\, 4. März 2018\, Beginn: 18.00 Uhr (Einlass: 17:30 Uhr)\nFestsaal Wasserschloss\nRoman Schuler ist Keyboarder\, Jazzpianist und Soundschrauber aus Hamburg. Er hat an der HfMT Hamburg und der Bundesakademie für Musik studiert und darüber hinaus Erfahrungen im Master-Studiengang “Performing Arts Keyboards” an der Popakademie Mannheim sammeln. Als Sideman spielt er unter anderem für Max Mutzke & Monopunk\, ist deutschlandweit gefragter Mitspieler ausgezeichneter Fusionbands. \nIn seinem Trio „RSxT“ setzt er seine eigenen Kompositionen und Soundvorstellungen um. Hier verbindet sich die lyrische Kraft des Pianos mit der Lebendigkeit von Groove-Musik und steht damit für jenen frischen und zeitgenössischen Sound\, die die Welten Jazz\, Hip Hop und Elektro zu einem neuen gemeinsamen Klang vereinen. Die Formation spielt mit außergewöhnlicher Impulsivität und Dynamik von Solopiano bis hin zu vollem Fusion-Bandsound: virtuos\, spannend und wahnsinnig inspirierend. \nRoman Schuler – piano\, synth\, programming\, composition\nJulian Domke – electric bass\nAlex Klauck – drums \nFotos vom Auftritt:\n\nBericht:\nKlangzauber mit Hip Hop Groove\nDas ist das aufregende und gleichzeitig auch beruhigende an Musik. Selbst wenn man glaubt\, schon alles gehört zu haben\, wird man immer wieder überrascht. Weil nämlich nicht nur Musik an sich unendliche Möglichkeiten mit sich bringt. Sondern auch durch ihre Interpreten immer wieder neue und andere Farben\, Klänge und Wirkungen bekommt. So auch an diesem frühen Sonntagabend im Festsaal des Wasserschlosses. Der wohl auch ein bisschen von der Zaghaftigkeit des Publikums geprägt war\, hörte sich doch die Ankündigung des Konzerts mit dem „Roman Schuler extendet Trio“ erst einmal nach klassischer Jazz-Combo mit Klavier\, Bass und Schlagzeug an. Verwies dann aber auch noch der Text der Ankündigung auf Genres wie Hip Hop und Elektro. \nGefühl trifft Instrumente\nWas haben die Menschen\, die deshalb gezögert haben und dann zu Hause blieben\, nicht alles versäumt. Zuerst einmal einen Pianisten und Keyboarder\, der bewundernswert Virtuosität mit Gefühlen vereinbaren kann. Und da ist jetzt nicht unbedingt an zart schmelzende Melodien gedacht. Roman Schulers Gefühle\, das beinhaltet auch pure Lebensfreude\, Tatendrang\, Geschwindigkeit und bisweilen sogar und unverkennbar Humor. Und ein feines Händchen für das Zusammenbringen von Klavier\, Keyboard\, Moog-Synthesizer oder Elektro-Samples. Für ihn\, der ja auf dem elterlichen Flügel im rheinland-pfälzischen Karlsruhe begann\, Musikakademie in Hamburg oder Popakademie in Mannheim besuchte\, ist Technik offensichtlich nur dazu da\, um auszudrücken\, was er mit seinen Kompositionen ausdrücken will. \nSensibles Energiebündel\nZum Beispiel\, was er empfand\, als er auf das Haus gegenüber blickte oder am elterlichen Flügel saß. Da werden durchaus schon mal mit dem Piano hochflorige Soundteppiche ausgelegt. Drums und Bass sorgen hingegen dafür\, dass trotzdem niemand auf die Idee kommt\, es sich zu gemütlich zu machen. Und selbst Improvisationen bekommen ihren Groove durchaus auch mal von Moog-Synthesizer oder Samples verpasst. Ohne sich in die Quere zu kommen. Und selbst erklärte Balladen erinnern nicht unbedingt an Kaminfeuer und Filzpantoffeln. Die Kompositionen von Roman Schuler und ihre Interpretationen kommen nämlich zu jeder Zeit hellwach daher\, sind voller Überraschungen – ohne jemals aus den Augen zu verlieren\, für welches Gefühl sie stehen. \nIn Trio we trust\nDass das alles in all seinen gewollten Widersprüchen so wunderbar harmoniert\, daran haben natürlich auch Bassist Julian Domke und Schlagzeuger Alex Klauck Schuld. Sie schaffen nämlich wie der Mann an Piano und Elektro-Geräten das Kunststück\, Präzision und Virtuosität mit authentischem Feeling zu verquicken. Auch sie haben sich das Rüstzeug an Musik-Schulen geholt\, an der Seite anderer Musiker einen Werdegang hingelegt\, der für das Niveau steht\, mit dem sie auch bei diesem Konzert überzeugten. Weshalb man es nach Soli von ihnen durchaus bedauerte\, dass es nicht noch gleich mehr davon gab. Wurde dann aber durch das nächste Stück gleich wieder versöhnlich gestimmt. \nMehr davon\nUnd dementsprechend war dann auch die Gefühlslage nach dem Konzert. Euphorisiert\, mit einem leichten Kribbeln in der Magengrube und Lust auf mehr einerseits. Doch gleichzeitig auch mit einem leichten Bedauern\, ausgelöst von einem urplötzlichen Trennungsschmerz. Der dann nur durch die Aussicht gelindert wurde\, sich zu Hause und am besten mit Kopfhörern – treibende Beats sind leider nicht jedermanns Sache – die CD des Roman Schuler extendet Trio anzuhören. Mit der Gewissheit\, dass selbst beim Hören in Endlosschleife immer wieder neue Entdeckungen zu machen sein würden. Und wer auch immer zur nächsten Formation von Roman Schuler gehört\, den Mann sollte man nicht aus den Augen verlieren.PET \n RSxZ auf YouTube\nWebsite: https://www.romanschuler.de/rsxt/ \nGefördert von:
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